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Rosen - Namensgebung: Astrid Gräfin von Hardenberg (5. 5.1925) Biografie
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Astrids Vater, der Landwirt, Politiker und Widerstandskämpfer Carl Hans Graf von Hardenberg (1891-1958, Rose 'Von Hardenberg') hatte sich in Vorbereitung des Attentags auf Hitler mit der Gruppe der Widerstandskämpfer (u.a. mit Graf Stauffenberg (Rose 'Nina von Stauffenberg') oft auf seinem Gut in Neuhardenberg getroffen. Nach dem Scheitern des Attentates wurde von Hardenberg von der Gestapo verhaftet und ins KZ Sachsenhausen gebracht. Er überlebte das KZ und entging einem Prozess, weil die Befreiung des KZs durch die Sowjetarmee gerade noch rechtzeitig kam. Im Sommer 1944 wurde der Elternbesitz wegen Beteiligung der Familie am Attentat vom 20. Juli 1944 beschlagnahmt. Nachdem der Besitz ein zweites Mal durch die Bodenreform 1945 enteignet wurde, musste die Hardenbergs den Ort verlassen, der nach der Gründung der DDR im Jahr 1949 in Marxwalde umbenannt wurde.
Astrid von Hardenberg arbeitete bis 1990 als Beamtin bei der EU-Kommission in Brüssel.
1996 erhielt die Familie das Schloss mit seinem Park (1821 Hermann von Pückler-Muskau unter Mitwirkung von Peter Joseph Lenné gestaltet) rückübertragen. Astrid von Hardenberg verkaufte im Auftrag ihres Bruders dann 1997 das Schloss und den Park an den Deutschen Sparkassen und Giroverband, der 2001 die Stiftung "Schloss Neuhardenberg" gründete und im Schloß eine internationale Kultur- und Begegnungsstätte einrichtete.
Im Andenken an ihren Vater gründete Astrid 1997 die "Carl-Hans Graf von Hardenberg-Stiftung". Die Stiftung fördert die Ausbildung und Erziehung von Jugendlichen im Kreis Märkisch-Oderland und in angrenzenden Gebieten, auch jenseits der deutsch-polnischen Grenze; die Namensgebung ist ein Dank für ihre Verdienste um die Menschen in der Region Berlin-Brandenburg.
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