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Namen der Rosen

Rosen - Namensgebung - wer steckt dahinter? - "antike" Rosen, die Göttern gewidmet sind: Bestellmöglichkeit Rose: Antike 89 Foto Rosen-Direct.de"Göttliche" Rosen

Aglaia, Aphrodite, Aurora, Bacchus, Chloris, Circe, Cupid, Daphne, Eos, Euphrosyne, Euphrosyne, Flora, Goldener Olymp,
Minerve, Ovid, Pandora, Penelope, Saturnia, Thalia, Thor, Urdh, Venus

Aglaia (Herrlichkeit)

Rosen: Aglaia / Euphrosyne / Thalia (Schmitt / Lambert) / 'Thalia' Lens (Belgien) 1973 Teehybride, Moderne Rose gelb öfterblühend / Thalie, La Gentille Gallica-Rose, Alte Rose. einmalblühend stark duftend.
Rose Aglaia Foto MeileRose Euphrosyne Foto Meile Rose Thalia Foto Meile
Die drei Grazien der Griechen (im englischen Grace) betrachtet man als die Töchter von Zeus und Eurynome oder auch Dionysus und Aphrodite. Homer zufolge gehörten die Grazien zum Gefolge Aphrodites. Sie sind Inbegriff von Glanz und Grazie, die Personifizierung des Charmes und der Schönheit in der Natur und im menschlichen Leben. Ursprünglich waren sie aber Göttinnen der Fruchtbarkeit und der Natur ebenso der Unterwelt und der Eleusinianischen Mysterien. Bei den Römern werden sie als Chariten verehrt. Aglaia (Herrlichkeit) ist die jüngste der Grazien und wird manchmal auch als Gattin des Hephaestus dargestellt. Die anderen Grazien sind Euphrosyne (Fröhlichkeit) und Thalia (Jubel). In England heißen die Rosen übrigens weniger "göttlich" einfach 'White Rambler' ('Thalia'), 'Yellow Rambler' ('Aglaia') und 'Pink Rambler' ('Euphrosyne').
Ovid: Gleich dann kommen die Grazien auch und flechten sich Kränze, Blumenkronen, die sie winden ins himmlische Haar.

Aphrodite siehe Venus

Artemis

Rose: Artemis
Artemis ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Jagd, des Waldes und die Hüterin der Frauen und Kinder, zählt zu den zwölf großen olympischen Göttern und ist damit eine der wichtigsten Gottheiten der griechischen Religion. Bei den Römern entsprach ihr die Diana. Sie gilt als Heil und Leben spendende Erdenmutter. Neben Pfeil und Bogen sind ihre Attribute das Wermutkraut (Artemisia absinthium) und die Zypresse (Cupressus).

Atlas

Rose: Atlas ® Delbard (F) 1966 Teehybride, Moderne Rose öfterblühend
Nach dem Riesen Atlas, der nach Homer´s Odyssee von Zeus besiegt und für alle Ewigkeit dazu verdammt wurde, das Sternengewölbe auf seinen Schultern zu tragen, bezeichnet man eine Sammlung von Land-, See- und Weltkarten.

Aurora siehe Eos

Bacchus

Rose: 'Bacchante', Bacchus (II) Paul, W. (GB) 1855 Alte Rose
Bacchus, auch Dionysos, ist bekanntlich der Gott des Weines ...
"Da wären wir ja", sagte Petrus, nachdem der Jubel etwas nachgelassen, "da wären wir ja, wir junges munteres Volk von 1700, und alle wohlbehalten wie sonst. Nun auf gutes Wohlsein, Jungfer Rose! Auch sie hat gar nicht gealtert und ist noch so stattlich und hübsch wie vor fünfzig Jahren. Gutes Wohlsein. Sie soll leben und ihr Liebster, Herr Bacchus, daneben". (aus Wilhelm Hauff, Phantasien im Bremer Ratskeller)
Buchtipp:Bacchus. Aus dem Leben eines Gottes von Andrew Dalby / Sebastian Wohlfeil 204 S. Parthas 2005

Biblys

Rose Belle Biblis Biblys oder Biblis ist eine Figur aus der griechischen Mythologie: Sie verliebte sich in ihren Zwillingsbruder und verwandelte sich, weil er ihre Liebe verweigerte, in einen Brunnen.

Chloris / Flora

Rosen: 'Chloris' Rose Chloris Foto Meile / 'Flora' / Zéphire Pirolle 1830 Alte Rose
Chloris war die Göttin der Blumen, die für Hera die Pflanzen sprießen ließ. Als Gehilfinnen hatte sie die Horen, Töchter des Zeus mit der 'Themis' ((Bertin, vor 1835), die die Vegetationsperioden steuerten. Der Gott Zephyr (Zephir) liebte sie so sehr, daß er sich für sie in eine Rose verwandelte, und sie küßte, wie erwartet, die Rose. Der Götterjüngling, der als Westwind alljährlich die Natur zu neuem Erwachen belebte, war ihr Geliebter. Für das Leben der Pflanzen waren die Quellnymphen verantwortlich und auch für den Regen von Okeanos, dem Gott der Meere und Flüsse. Wo die Nymphen nicht hinkamen sorgte Zeus durch Gewitter für das Benetzen der Wiesen mit Meteorwasser. Erfrischenden Tau spendete jede Nacht Artemis, ihr Zwillingsbruder Apollo für die unentbehrlichen Sonnenstrahlen sorgte. Die Entführung der Nymphe Chloris (bei den Griechen "die Grünende") durch den regenreichen, segensreichen Westwind (Zephyros) ist Ursprung ihrer Funktion als "Blumenmutter Flora" (römische Göttin der Blumen und Feldfrüchte).
Das Fest der Flora, die "Floralien" wurde in der Zeit von Ende April bis Anfang Mai gefeiert. Sie war die Schäferschönheit der Barocklyrik. Dargestellt ist Flora auch auf einem berühmten Bild von Lovis Corinth (1858-1925).
Der "Verein zur Förderung der Rosenkulturen des bergischen Landes in Solingen", der 2002 sein 125 jähriges Jubiläum feiert, nannte sich bei der Gründung 1877 noch einfach: "Flora".
Ovid: "Mutter der Blumen, komm: wir wollen in lustigem Spiel dich feiern! ....Chloris war ich, nun Flora genannt - lateinisch verfaucht - so ist mein Name, der einst griechisch "grünte", ver-"blüht".

Ceres / Demeter

Rosen: Ceres (III) Pemberton (GB) Rose Ceres Foto Vierländer Rosenhof
Bei den Römern hieß die Schwester des Zeus "Ceres", bei den Griechen Demeter. Die dreifache Muttergöttin aus dem griechisch-kleinasiatischen Raum ist zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten. Triptolemus (frz. 'Triptoléme') ist im Homerischen Hymnos, der ältesten Quelle, neben Keleos, dem König von Eleusis, einer der Herren von Eleusis, der erste, der von Demeter in die Mysterien eingeführt werden, dementsprechend wurde er ursprünglich als ein bärtiger, erwachsener Mann, auf einem Wagen stehend mit Ährenkranz und Ährenbündel geschmückt dargestellt. Der Sage nach wurde ihre Tochter Persephone von Hades in die Unterwelt entführt, wo sie jedoch Nahrung und Ehevollzug verweigert. Die Mutter unterbrach auf der Erde die Vegetation und erreichte so, daß Persephone zwei Drittel des Jahres mit ihr vereint auf der Erde verbringen konnte. Die Hauptattribute von Ceres sind die Weizenähre und der Mohn. Sie wurde auch zusammen mit Blumen, Früchten und Samen dargestellt, oft mit einer Mohnblume. Die zuletzt geerntete Weizengarbe hab man auf, schmückte sie und erbat damit ihren Segen und den Schutz. Am 13.7. ist ihr Festtag. Der Name des geschützten Markenzeichens Demeter, unter dem nach anthroposophischen Prinzipien biologisch-dynamisch erzeugte Produkte verkauft werden, geht auf sie zurück.

Circe

Rose: Circé GAUmova Gaujard (F) 1980 Floribunda, Moderne Rose orange Guitare x Prominent öfterblühend
Die Fähigkeit der Tochter des Lichtgottes Helios wurde sprichwörtlich: "jemanden becircen" .

Cupido

Rosen: 'Cupid' (Cant)Rose Cupid Foto Christine MeileCupido (Spek NL)Rose Cupido (Spek) Foto Hilscher
Cupido (Maarse NL) Rose Cupido (Maarse) Foto Brandt
Der griechische Gott der Liebe Amor, Eros, als römisch-griechischer Gott Cupido Gott der Sinnlichkeit und Liebe, war der Sohn der Aphrodite und Ares, illegitimer Sohn von Venus und Mars. Zeus schmiedete für ihn die berühmten Pfeile, die Eros heute noch in Massen benutzen soll, wie man so sagt. Er wird deshalb oft mit Pfeil, Bogen und Rosen dargestellt. Literarischer Stoff bei Apuleius und dem frz. Fabeldichter Jean de La Fontaine (1621-1695).
Daß die Rose seit uralten Zeiten als Symbol der Verschwiegenheit ("sub rosa") gilt, soll auf Cupdio zurückgehen - mehr hier
siehe auch: Gedicht: Eichendorff "Sonst"

Danae

Rose DanaeRose Danae Foto Christine Meile
In der griech.-röm. Sage (u. a. in den Metermorphosen von 'Ovid') eine der Geliebten des Zeus. Tochter des Akrisios von Argos und der Eurydike, Gattin des Polydektes von Seriphos und Mutter des Perseus (Perseus-Sage). Da ihm durch das Orakel von Delphi geweissagt worden war, dass er von einem Sohn der Danaë getötet werde, sperrte er seine Tochter ein. Zeus, der sich in die hübsche Danaë verliebt hatte, kam in Gestalt eines Goldregens (siehe Rose Golden Showers) zu ihr und Danaë wurde Mutter des Perseus. Daraufhin setzte Akrisios sie und den Knaben im Meer aus. Doch sie wurden gerettet. Später wurde Arkisios durch die Hand seines Enkels getötet. In der Literatur, Kunst (u. a. Gossaert, Goya, Klimt, Rembrandt, Slevogt, Tintoretto) und Musik (Richard Strauß) wurde ihr Schicksal oft verarbeitet. Eine mit Nachteilen verbundene Vergünstigung nennt man ein "Danaergeschenk".

Daphne

Rose: DaphnéRose Daphne Foto Christine Meile
Daphne, die Tochter des Flußgottes Peneios aus den Metamorphosen von Ovid (43 v. Chr. -18 n. Chr.) wurde von ihrem Vater in einen Lorbeerbaum verwandelt, als 'Apollo' sie verfolgte.

Eos / Aurora

Rosen: Rosa moyesii EosRose Eos Foto Christine Meile / 'Aurora' (mehrere)
Die Göttin der Morgenröte Eos soll nach einer Sage soll als Rest des ersten Morgenrotes als Rose auf der Erde zurückgeblieben sein; die römische Göttin Aurora wird Eos gleichgesetzt.

Euphrosyne

Rosen: Euphrosyne / EuphrosineRose Euphrosyne Foto Meile
Euphrosyne oder auch Euphrosine ist eine der drei Chariten (römisch: Grazien), d. h. Göttinnen der Anmut in der griechischen Mythologie und verkörpert Frohsinn und Freude. Sie ist, wie ihre Schwestern Tochter der Eurynome und des Zeus. Johann Wolfgang von Goethe hat ihr 1797 / 1798 die Elegie „Euphrosyne“ gewidmet.

Galatea, Galathée

Rose: Belle Galathée
Person aus der griechischen Mythologie, die in Ovids Metamorphosen überliefert ist. Acis ist ein Sohn des Pan und der Nymphe Symäthis und liebt die Nereide Galatea. In Eifersucht erschlägt der Zyklop Polyphem Acis mit einem Fels des Ätna. Daraufhin verwandelt Galatea das aus Acis hervorströmende Blut in den Fluss, der seinen Namen trägt. Die Griechen wählten Galatea häufig als Galionsfigur von Schiffen. Der Mythos wurde oft in der Kunst verarbeitet, zum Beispiel Raffael in seinem Gemälde "Galatea" 1512, Acis and Galatea von Georg Friedrich Händel, Acis et Galatée, eine Pastoraloper von Jean-Baptiste Lully. Galateabrunnen sind verschiedene Brunnen in Deutschland, die nach der Meeresnymphe Galatea benannt sind. Frank Wedekind widmete ihr ein Gedicht.

Hebe

Rosen: Coup d` Hébé Rose Coup d´´Hebé Foto Meile / Bestellmöglichkeit Rose: Goldener Olymp Foto Rosen-Direct.deGoldener Olymp
In der Antike galt der Gebirgsstock Olymp in Griechenland als Sitz der Götter. Hebe, Tochter des Zeus und der Hera, kredenzte als Göttin der Jugend (bei den Römern Juventus) den Göttern des Olymp den Nektar in einer kostbaren Schale (später abgelöst durch Ganymed). Sie gebot über den Baum des Lebens und dessen magische Äpfel. Er war die Quelle des ewigen Lebens der Götter, die von Hebe wachsam vor der Menschheit geschützt wurde. Herakles ('Herkules') konnte durch die Hochzeit mit Hebe zum unsterblichen Gott werden und in Hebes Paradiesgarten leben, wo er von den Äpfeln des heiligen Baumes essen durfte.

Helena

Rose: Belle Hélene Helena, latinisiert wurde bereits in vorgriechischer Zeit als örtliche Vegetationsgöttin in Sparta verehrt. In der griechischen Mythologie war sie die aus einem Ei geborene Tochter des Zeus und der Leda. Leda wurde von Zeus in Gestalt eines Schwanes verführt, wodurch sie die Mutter von Helena und der Dioskuren Kastor und Polydeukes (römisch: Pollux) wurde. Klytaimnestra galt als die Tochter der Leda und des Tyndareos, sie war eine Halbschwester der Helena.
Anderen Überlieferungen zufolge wurden Helena und die Dioskuren aus einem oder zwei Eiern geboren oder Leda pflegte das Ei der Nemesis und des Zeus, aus dem Helena entstand, die Leda wie ihr eigenes Kind aufzog. Im Streit der drei Göttinnen um den Apfel der Eris wurde sie von Aphrodite dem trojanischen Prinzen Paris versprochen und ließ sich von ihm, mit eigenem Einverständnis, nach Troja entführen. Hera und Athene beschlossen, gegen Troja zu kämpfen.

Isis

Rose: Belle IsisRose Belle Isis Foto Christine Meile
Eine Figur aus der ägyptischen Mythologie; sie war die Tochter des Geb und der Nut, Schwester der Nephthys und des Seth, sowie Schwester und Gemahlin des Osiris. Von diesem empfing sie ihren Sohn Horus, den sie in der Einsamkeit der Nilsümpfe, versteckt vor dem Gott Seth, zur Welt brachte. Da sie den toten Osiris beklagte und bewachte, der von Seth getötet wurde, war sie auch Göttin der Toten und ihr gelingt es, zusammen mit Anubis, ihren Gatten wieder zusammenzusetzen und auferstehen zu lassen. Sie galt den Ägyptern als „Göttin der Liebe”, als „Meergöttin”, als „Gottesmutter”, „Mutter der Sonne”, „Königin des westlichen Himmels.

Juno

Rosen: Immortal Juno / Juno
Der Rosenmonat Juni ist nach der römischen Göttin Juno benannt, die als Göttin der Geburt und der Ehe gilt. Nachdem sie mit der griechischen Göttin Hera gleichgesetzt worden war und deren Rolle beziehungsweise deren Funktion innehatte, wurde sie Gattin Jupiters und somit Königin der Göttinnen. Das ihr Festtag am 7.7. auch als das "Feigen-Fest" bekannt ist, weist auf Junos Rolle als Fruchtbarkeitsgöttin hin. Die Feige, ein Fruchtbarkeitssymbol, spielte schon in der Frühzeit eine herausgehobene Rolle bei diesem Fest, denn die Hauptfestlichkeiten fanden unter einem wilden Feigenbaum statt und die Opfergaben bestanden wohl aus der Milch und den Früchten des Feigenbaumes.

Pactolus

Rose Le Pactole
In der griechischen Mythologie ist Paktolos (frz. Pactole) ein Flussgott, der der Legende nach Goldscheibchen mit sich führte, was allgemein als Symbol für den Reichtum der Stadt Sardes angesehen wird. Dem Mythos nach soll er aber daher kommen soll, dass Midas im Paktolos badete, um die Gabe, dass alles, was er berührte, zu Gold wurde, an den Flussgott abzugeben.

Minerve

Rosen: Minerve Descemet vor 815, Minerve Gonod (F) 1868 Alte Rose / Jupiter GPG Roter Oktober (D) 1987 Moderne Strauchrose karminrot zur Mitte weiß öfterblühend
Minerva, die römische Göttin der Weisheit, des Handwerks und der schönen Künste wurde zusammen mit 'Jupiter' (Multiflora Boutigny 1910 und Bourbon Verdier 1845)) und 'Juno' auf dem Kapitol verehrt.

Pandora

Rose: Pandora HARwinner Pandorra Harkness (GB) 1989 Zwergrose, Moderne Rose öfterblühend
Panodora soll der griechischen Sage nach die erste Frau gewesen sein. Prometheus brachte durch einen Diebstahl das Feuer zu den Menschen. Dafür sannen die Götter nach Rache und so ließ Zeus von Hephaistos aus Ton von Hepheistos eine verführerische Frau erschaffen- die Pandora. Sie wurde von allen Göttern mit Reizen ausgestattet (die "Allbeschenkte"); Aphrodite ließ sie von Schönheit erstrahlen, Athena lehrte sie die häuslichen Künste und Hermes pflanzte in ihr Herz die Verlockung, die Lüge und die List. Auf diese Gaben war Hermes sehr stolz. Nachdem die Chariten (Grazien) und die Horen sie prunkvoll gekleidet hatten, begleitete Hermes sie zu Epimetheus, der sie, von ihrer Schönheit betört, trotz der Warnung des Prometheus, von Zeus kein Geschenk anzunehmen, heiraten wollte. Sie öffnete das von ihr mitgebrachte Faß (später zur "Büchse" der Pandora geworden) und ließ so alle darin eingeschlossenen Übel über die Menschen kommen, nur die Hoffnung blieb in dem Faß. Pandora gebar einen Sohn: Pyrrha. Der Mythos von Pandora und ihrer Büchse ist in vielen und vielfältigsten Versionen überliefert. Gemeinsam ist ihnen allen das folgenreiche Öffnen der Büchse, die – ob gut oder schlecht – Bedeutsames birgt. Der Inhalt muß gehütet und soll doch auch entdeckt werden. Der Wechsel zwischen Geheimnis, Neugier und Überraschung verführt uns zu spielerischem Umgang mit jedem Behältnis. Schließen ist verpacken, bewahren, verbergen. Öffnen ist preisgeben, überraschen, präsentieren. In Herders "Entfesselter Prometheus2 (1802) und Goethes Festspiel "Pandora" sowie in der jüngsten Verarbeitung von Frank Wedekind dient Pandora als Projektion für das Frauenbild der jeweiligen Epoche.

Penelope

Rose: Penelope Bestellmöglichkeit Rose: Penelope Foto Rosen-Direct.de
Griechische Heroin und Gattin des Odysseus und Mutter des Telemachos. Zwanzig Jahre hielt sie die Freier vor ihrem Haus hin bis schließlich ihr Gatte zurückkehrte. Damit gilt sie als Symbol der Gattentreue. In der Odyssee hatte sie die Funktion, Odysseus' Unverwundbarkeit zu erklären. Solange Penelope ihren Faden nicht durchschnitt, konnte Odysseus nicht sterben. So überlebte er zahlreiche gefährliche Abenteuer, während sie das Muster seines Lebens webte und auftrennte, ohne je den Faden zu durchschneiden. Er überstand sogar den tödlichen Fluch, mit dem Hekabe ihn belegt hatte. Nach dem Tod von Odysseus heiratete Penelope Telegonos und erhielt von der Zauberin Kirke die Unsterblichkeit. .

Thor

Rose: ThorRose Thor Foto Rosenhof Schultheis
Norwegischer Gott des Donners, auch Figur in der Edda-Sage

Urdh

Rose: Urdh Tantau
Sie ist eine der drei Nornen (Schicksalsgöttinen) der Germanen. Diese Göttinen - Urdh, die Vergangenheit, Verdandi, die Gegenwart und Skuld, die Zukunft (=Todesgöttin) - spinnen die Fäden des menschlichen Schicksals.

Venus / Aphrodite

Rosen: Aphrodite Tantau 2003 Rose Aphrodite (Tantau) Foto Mail-Brandt / 'Venus / Aphrodite Noisette (F) 1836 Alte Rose / Aphrodit Laffay (F) 1836 Alte Rose / Aphrodite (III) Easlea (GB) 1928, Aphrodite IV (Tantau)
Aphrodite (Festtag am 9.3.) ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde; Pendant in der römischen Mythologie ist Venus -mehr zu den Liebesgöttinen hier

Quellen u. a. Wikipedia

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