Olympische Rosen:
Olympia Tantau (D) 1935 Teehybride, Moderne Rose rot öfterblühend
duftend
'Australia's
Olympic Gold Rose' Carruth (USA) 1997 Teehybride gelb
Olympia
Olympiad
Olympic Dream
Olympic Gold, Jolly (USA)
Olympic Spirit
Olympic Torch Suzuki (Japan) 1966 rotweiße
Teehybride
Olympic Triumph
Olympisches Feuer 92
Pierre de Coubertin, Begründer der olympischen Spiele
Der französische,
in Paris geborene Aristokrat Pierre de Frédy, Baron de Coubertin
war von der Bedeutung einer mit der Kultur verbundenen Leibeserziehung
überzeugt. Ab 1880 trat er - beeinflusst durch die archäologischen
Ausgrabungen im griechischen Olympia - für eine Wiederbelebung der
Olympischen Spiele ein, mit welchen er nationale Egoismen überwinden
und zum Frieden und zur internationalen Verständigung beitragen wollte.
Der Grenzen überwindende Fortschritt im gesellschaftlichen Bereich
sollte durch ein sportliches Rekordstreben nach dem Motto: "Höher,
weiter, schneller" symbolisiert werden. Nach Coubertins olympischem Idealbild
sollten allerdings nur Männer teilnehmen; dies konnte er allerdings
in der sich emanzipierenden Welt nicht durchsetzen.
Coubertin gründete 1894 das Internationale
Olympische Komitee (IOK) und wurde selbst Generalsekretär. Vor 60.000
Zuschauern wurden schließlich am 6. April 1896 in Athen die ersten
Olympischen Spiele der Neuzeit eröffnet, an denen 295 männliche
Sportler (ausschließlich Amateure) aus 13 Nationen teilnahmen. 1912
wurde Coubertin unter einem Pseudonym der erste Olympiasieger in der Disziplin
Literatur. 1913 entwarf er die Olympischen Ringe mit den fünf ineinander
verschlungenen Ringen in den Farben, von links nach rechts, sind blau,
gelb, schwarz, grün und rot. Die Fahne wehte zum ersten Mal bei den
Spielen im Jahre 1920.
Von 1896 bis 1925 war Coubertin Präsident
des IOC, danach wurde er auf Lebenszeit zum Ehrenpräsidenten aller
Olympischen Spiele ernannt.
1925 gründete er den Pädagogischen
Weltbund, im gleichen Jahr das olympische Museum in Lausanne und die olympische
Bibliothek, 1928 das Internationale Büro für Sportpädagogik.
Ein Olympisches Komitee bestehend aus 13 Persönlichkeiten aus 12 Ländern
wurde berufen. Das Komitee war für die Vergabe des nunmehr auf Wanderschaft
zu gehenden sportlichen Großfestes zuständig.
Baron Pierre de Coubertin war verheiratet und
hatte zwei Kinder und lebte bis zu seinem Tode in der Schweiz. Er opferte
all sein Vermögen der Verwirklichung. In seine Vision, sein "olympisches
Kind", steckte er so viel Geld aus seinem Privatvermögen, dass er
seiner Familie nur ein sehr geringes Vermögen hinterließ, als
er am 2. September 1937 in Genf starb. Dort befindet sich heute noch der
Sitz des Internationalen Olympischen Komitees. Sein Herz wurde in einer
für ihn in Olympia in Griechenland erbauten Gedenkstätte beigesetzt.
1936 wurde erstmals Deutschland mit der Ausrichtung
olympischer Spiele betraut (Winter Garmisch-Partenkirchen, Sommer Berlin).
Diese Spiele gingen gemeinhin als "Nazi-Olympiade" in die Geschichte ein
Buchtipps:
Linktipps:
Deutsches
Pierre de Coubertin Komittee e.V.
Statue
Pierre de Coubertin in Lausanne
Fünf
Ringe, ein Irrtum - woher die Olympischen Ringe ihre Farbe haben
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