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Rosenzüchter Johannes Felberg-Leclerc (1872-1939)
Deutschland, Trier
| Johannes Felberg-Leclerc volontierte bei
Lambert, übernahm 1902 dann den Gärtnereibetrieb seines Vaters Peter und stellte ihn auf "Spezial-Rosenkulturen und Landschaftsgärtnerei" um.
Felberg (verheiratet mit der Tochter eines Juweliers aus Luxembourg, Mimi Leclerc) war Gründungsmitglied des 1910 gegründeten, nicht mehr bestehenden
"Vereins Deutscher Rosenzüchter" und benannte seine Züchtungen
fast alle nach Familienmitgliedern oder Freunden. Er war einer der wenigen deutschen
Rosenzüchter, die Bourbon-Rosen gezüchtet haben. Felberg führte auch einige
Sorten von Jacobs ein.
Adolf Mock arbeitete bei ihm vor
seiner Selbständigkeit als Obergärtner.
Felberg`s "Gruß an Coburg" (1927)
ist die einzige Rose, die ihn weit über Deutschlands
Grenzen hinaus bekanntmachte.
Nach seinem Tod 1939 gab es keinen Nachfolger; seine Frau kehrte nach Luxemborurg zurück und die Gärtnrerei wurde geschlossen.
Weitere Züchtungen nach Jahren:
'Hofgärtner Kalb' (1913),
'Frau Mathilde Bätz' (1920 bzw. 1929 - unklar)
1921 'Frau Felberg-Leclerc'
'Felbergs Rosa Druschki' 1925,
1927: 'Frau Margarete Oppenheim' (karminrote Pernetiana) - Die Witwe Margarete Reichenheim war seit 1907 die zweite Ehefrau von Dr. Franz Oppenheim, (1852-1929), einem deutschen Chemiker und Industrieller, der hauptsächlich für die Firma Agfa tätig war. 1907 heiratete er die Witwe Margarete Reichenheim und ließ sich im gleichen Jahr in Berlin-Wannsee von dem berühmten Architekten Alfred Messel, der vor allem durch das Kaufhaus Wertheim an der Leipziger Straße berühmt wurde, ein "Landhaus" (mit 800 qm Wohnfläche!) mit Gärtner-, Pförtner-, und Treibhaus erbauen, den so genannten "Großen Messel". Der Gartenarchitekt Willy Lange legte den Rosengarten an, später wurden Paul Baumgarten und Alfred Lichtwark mit der Umgestaltung des Gartens beauftragt. Margarete Oppenheim baute mit Gemälden des Kunstsalons Paul Cassirer in Berlin ab 1904 eine bedeutende Sammlung französischer Impressionisten; die Césanne-Sammlung galt als die größte Deutschlands. Franz starb 1929 auf einer Ägyptenreise in Kairo, Margarete fünf Jahre später. Der Besitz in Wannsee ging an die Kinder Martha und Kurt, die in den 30er Jahren emgrierten. Die wertvolle Kunstsammlung wurde unter den Erben geteilt, ein großer Teil wurde durch die Galerie Feilchenfeldt in Zürich verkauft. (Quelle)
'Frau Dr. Schricker' ebenfalls 1927,
'Cilly Michel' (1928),
'M. Geier' (1929)
'Käte Felberg' , 'Frau Eduard Bethge' (1930),
'Guillaume Kaempff', 'Geheimrat Richard Willstätter' und 'Edith Felberg' 1931 (einer Familienangehörigen gewidmet),
'Lisbeth Prim' (1934)
Literatur - und Quellenhinweis:
Zander, Anne-Marie Fast vergessen - Johannes Felberg in: RJB 1993 S. 132-135. |
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