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Rosenzüchter
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| Die Firma "Lambert & Reiter", später "Lambert &
Söhne" wurde von den Brüdern Johann (?-1897) und Nikolaus Lambert
(1839-1926) und dem Baumschuler Jean Reiter (Rose Frau J. Reiter?) gegründet. Sie vermehrten hauptsächlich franzzösische Neuheiten und hatten nur wenige eigene
Züchtungen z. B. 'Mosella’(1895) und 'Moselblümchen' (1889).
Der Sohn von Nikolaus, Peter Lambert, begann dann selbst zu züchten.
Verheiratet mit einer Luxemburgerin (Tochter von Jean-Baptiste Lamesch, der 1905 die Rose 'Mme Gustave Metz' herausbrachte ), hatte er gute Kontakte zu luxemburgischen Züchtern, die seine Sorten auch
verbreiteten (Soupert & Notting, Gemen-Bourg, and Ketten Freres).
Eine Weile war L. Wilhelm Hinner bei ihm beschäftigt, mit dem zusammen er 'Papa Reiter' (1900 - dem Gründungsmitglied Jean Reiter gewidmet) herausgab. Lambert`s Kataloge erschienen in den Jahren
1914-1931 und sind eine wertvolle Fundgrube der bedeutendsten Rosen seiner
Zeit. Die "Drei Grazien" - 'Aglaia', 'Thalia' und 'Euphrosyne'
- des Hobbyzüchters J. B. Schmidt, von ihm 1896 eingeführt, benutzte er für seine
Kreuzungsversuche.
Pemberton verwendete Trier, später verfolgte Kordes diese Zuchtrichtung
weiter. Lambert selbst schrieb in der Rosenzeitung August 1907: "'Aglaia'
die gelbe, duftende Kletterrose, die so willig Samen ansetzt, täuschte
unsere Berechnungen nicht und gab durch Befruchtung mit der auch harten
Remontantrose 'Mrs. R. G. Sharman Crawfort' die ersehnte remontierende,
harte und zugleich dankbare und schöne Kletterrose 'Trier'".
Peter Lambert verbesserte 1893 das Rosenbuch von Hermann Jäger in der 2. Auflage. Fast 200 Sorten
gab er heraus, nach ihm benannt sind die "Lambertiana" (oder "Lambert-Rosen"-
eine Reihe öfterblühender Kletter- und Strauchrosen).
Peter Lambert benannte eine ganze Reihe von Rosen nach deutschen Dichtern; als Weinkenner brachte er auch einige "Weinrosen" heraus. Und er war begeisterter Schachspieler - siehe 'Oscar Kordel' und 'Hermann Robinow'. Vor allem spiegelt sich in seinen Rosennamen aber auch ein Stück deutscher Geschichte wieder! 1898 faßten auf seine Anregung die Rosenfreunde auf der Jahreshauptversammlung des Vereins in Gotha den Beschluß zur Anlage eines Vereins-Rosariums. Es sollten alte vom Aussterben bedrohte Rosenarten gesammelt und erhalten werden - das heutige Europa-Rosarium Sangerhausen entstand. Lambert entwarf schon einige Jahre nach Eröffnung des Rosariums eine landschaftlich gehaltene Parkerweiterung. Seine Witwe Mit Rudolf Geschwind und Gustav Krüger gehört er zu den "Rosenvätern der deutschen Rosenzüchtung". In Trier ist eine Straße nach ihm benannt, die Peter-Lambert-Strassse. Rosenzüchter Peter Lambert in der Presse
Eigene Artikel von Peter LambertVeröffentlichungen über Peter Lambert |

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