| Geht es Ihnen nicht genauso: wenn man einen Rosenstrauß geschenkt
bekommt, geht man automatisch mit der Nase ran, um daran zu schnuppern
- und ist enttäuscht, wenn er nicht duftet. Duft gehört einfach
zu einer Roseund wie beim Wein gilt auch hier oft: je älter, desto
besser...
Rosenduft erfüllte die Strassen Roms derart stark, daß
man von antikem Smog reden könnte. Duftrosen machten z. B. zu römischer
Zeit den Ort Paestum bei Neapel berühmt. So stark muß
es ja nicht sein... aber für uns war bei der Planung des jetzigen
Gartens klar: die ausgewählten Rosen müssen duften.
Die meisten Wildarten und "Alten Rosen" duften.
Aber: die Züchtung von winterharten Sorten gelang zunächst
nur durch das Einkreuzen von unempfindlichen, aber nicht duftenden Wildarten.
So wurde zugunsten der Winterhärte der Verlust des Duftes in Kauf
genommen( die Gene des Duftes sind mit denen der Krankheitsanfälligkeit
meistens gekoppelt) . Nach der Winterhärte erhielt die Gesundheit
der Rosen, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten wie
Mehltau und Rost, oberste Priorität; der Duft mußte immer noch
zurückstehen. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wuchs dann
das Interesse an nostalgischen Rosenformen wieder und damit auch die Nachfrage
nach duftenden Rosen.
Seit den 70er Jahren gibt es die "Englischen Rosen" des Züchters
David Austin, deren typisches Merkmal es ist, den Charme der alten historischen
Sorten mit der Blühfreudigkeit moderner Rosen zu vereinen. Bei diesen
Rosen (vorwiegend Strauchrosen und Kletterpflanzen) kann man den Duft wieder
genießen! Und auch deutsche Züchter sind bei der Entwicklung
von Duftrosen wieder aktiv; unter den zwanzig neuen Rosen, die seit 1994
die Allgemeine Deutsche Rosen-Neuheitenprüfung
bestanden haben, besitzen allein fünfzehn zumindest leichten Duft.
Einzigartig ist das Vokabular von Alma de L´Aigle
für Duftbezeichnungen. Sie weist z. B. darauf hin, daß
Rosen nicht immer gleich duften. Abends z. B. duften wenige Rosensorten,
manche nur frühmorgens, manche besonders gut nach einem Regenguß
usw. Mehr
dazu hier!
Duftskala nach Professor
Sieber (oft verwendet in Rosenkatalogen)
* leicht
* * reichlich
*** intensiv
**** sehr intensiv
***** überragend
Rosen besitzen die wenig verbreitete Eigenschaft, zahlreiche Düfte
zu entwickeln: Sie können nach Veilchen, Apfel, Banane, Maiglöckchen,
Myrrhe oder Pampelmusen duften.... eine Duftwelt, die es zu erforschen
und zu nutzen gilt .
Rosenduft hilft
(Aromatherapie):
bei Kummer, Enttäuschung, Liebeskummer, Traurigkeit
bei Angstzuständen und depressiven Verstimmungen
bei allen emotionalen Störungen
bei körperlicher und geistiger Müdigkeit und Burn- Out- Problemen
bei permanentem Stress
Rosendüfte - ätherisches Öl,
Aromaöle, Badekugeln, Duftkerzen, Duft-Öl, Duft-Drops,
Duftseifen, Duft-Teelichter, Räucherstäbchen - heilsame Rosendüfte
und Produkte für die Schönheitspflege können Sie in meinem
Rosenshop
bestellen.
Warum soll man in einem Garten duftlose Rosen pflanzen,
wenn doch die Auswahl an duftenden Rosen wirklich
groß genug ist?
Hier geht`s zu über 2.000 Duftrosen
- nach Rosennamen von A-Z geordnet:
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