Rosenlust |
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Hobby Rosennamen Namensgeber: |
Rosen - Namensgebung: Rose Comtesse
du Barry |
| Marie-Jeanne Dubarry , als Marie-Jeanne Bécu geboren,
war als Nachfolgerin der Madame Pompadour (aber ohne deren politischen
Einfluß) die letzte Mätresse König Ludwigs XV. von Frankreich,
die letzte ihrer Art. Sie wurde in Vaucouleurs als uneheliche Tochter einer
Näherin und eines Steuereintreibers geboren. Im Alter von 15 Jahren
ging sie als Modistin nach Paris und begegnete dort dem Grafen Dubarry,
der sie, um selbst Fuß zu fassen in der königlichen Gesellschaft,
als Mätresse dem König vermittelte. Dubarry (auch Du Barry)
geschrieben) stellte sie Ludwig XV. vor, der sie dann wirklich
zu seiner offiziellen Mätresse machte. Bevor sie die offizielle
Mätresse Ludwigs XV. werden konnte, musste sie sich am 1. September
1768 mit Guillaume Graf Dubarry, dem unverheirateten Bruder ihres verheirateten
Geliebten, Jean Graf Dubarry, trauen lassen, um bei Hofe als Adlige Zutritt
zu erhalten. Ludiwg XV. schenkte ihr ein eigenes Schloß bei
Versailles und ein staatliches Einkommen als "Maîtresse en titre".
Damit hatte sie es bis zur inoffiziellen First Lady gebracht.
Bei den Hochzeitsfeierlichkeiten des zukünftigen Ludwig XVI. und Marie Antoinette nahm sie - gegen den Widerstand des Hofes - an der Seite des Königs teil. Marie Antoinette hegte eine große Abneigung gegen die Mätresse. Obwohl diese viele Verbindungen am Hofe hielt, weigerte sich Marie Antoinette, mit ihr zu sprechen und der Dubarry war es nicht gestattet, das Wort an die künftige Königin zu richten. Erst nach zwei Jahren äußerte sie der Mätresse gegenüber die berühmten sieben Worte "Es sind heute viele Leute in Versailles". Dies sollen zugleich die ersten und die letzten Worte, die die Dauphine jemals an die Dubarry richtete, gewesen sein. Nach dem Tod des Königs 1774 zog Madame Dubarrry sich auf ihr Schloss Louveciennes bei Versailles zurück. Sie förderte großzügig Künstler und Schriftsteller und war berühmt für ihre Schönheit und Klugheit. So gibt es z. B. die Bezeichnung "Rose Dubarry" oder Pompadourro), ein nach der Gräfin Dubarry benanntes fleischfarbiges Rosenrot, welches seit 1757 bei der Porzellanfabrikation in Sèvres angewandt wurde. 1792, nach dem Ausbruch der Französischen Revolution, ging sie nach England. Als sie von der Hinrichtung Ludwigs XVI erfuhr, stufte sie die Situation in Frankreich als ungefährlich ein und kehrte wieder zurück. Sie wurde der Beteiligung an einer Verschwörung gegen die neue Französische Republik angeklagt, inhaftiert und im Alter von 50 Jahren zum Tod verurteilt. Um ihr eigenes Leben zu retten, verriet sie vergeblich die Namen vieler weiterer Personen, die später ebenfalls verhaftet und zum Tode verurteilt wurden. Es half ihr nicht; sie wurde am 8. Dezember 1793 in Paris geköpft. Der märchenhafte Aufstieg des Mädchens vom Lande diente 1879 als Vorlage für die Operette " Die Dubarry" von Karl Millöcker (Bekannteste Melodien: "Ich schenk mein Herz nur dem allein", "Ja, so ist sie, die Dubarry") und für viele romantische und erotische, teilweise auch pornographische Bücher. 1919 vverfilmte n Ernst Lubitsch (1892-1947) ihr Leben. Der Streifen „Madame Dubarry“ machte Pola Negri (neben Emil Jannings in der Hauptrolle) international bekannt. Nach ihr benannt auch das Rezept Crème Dubarry (gebundene Blumenkohlsuppe) und die Puderfrisur Gräfin Dubarry (um 1765).
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