Rosenlust |
![]() | Rosennamensgebung:
Hobby Rosennamen Namensgeber: |
Rosen - Namensgebung: Rose Mariatheresia |
|
Maria Theresia von Österreich (13. Mai 1717-29. November 1780), die Königin von Ungarn und Böhmen, Herzogin von Schlesien, Ober- und Niederösterreich, Steiermark, Kärnten und Krain zählt zu den prägenden Monarchen. 1736 heiratete sie Franz Stephan Herzog von Lothringen, und begründete damit das Haus Habsburg-Lothringen. Mit nur 23 Jahren hat Maria Theresia nach dem Tod ihres Vaters das Erbe der gesamten Besitzungen des Fürstenhauses Habsburg und als Regentin der österreichischen Erblande angetreten. Sie ist die als einzige Frau jemals an der Spitze des Hauses Habsburg stand 1745 wurde Franz Jstephan zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gewählt; seitdem nannte sich Maria Theresia auch "Römische Kaiserin", denn ihr Mann war zwar der Herrscher, doch die Regierungsgeschäfte führte sie selbst. Maria Theresia gebar 16 Kinder, darunter den späteren römisch-deutschen Kaiser Josef II., den sie 1770 zum Mitregenten machte und dessen Nachfolger Leopold II sowie Marie Antoinette Ehefrau von König Ludwig XVI, deren Hinrichtung sie nicht mehr erlebte. Mit dem Namen Maria Theresias ist der Bau von Schloss Schönbrunn in Wien (Weltkulturerbe) verbunden, das sie von 1743–1749 als ihren Sommersitz umbauen ließ. Während Maria Theresias für den Umbau und die Ausstattung des Schlosses verantwortlich zeichnete, widmete sich ihr Gemahl der Ausgestaltung des Gartens. Vom Frühstückszimmer konnte die Kaiserfamilie einen Blick auf den Garten werfen. Interessant ist der Wandschmuck, Blumenmotive in 26 Rokoko-Rahmen, die Maria Theresia und ihren Töchtern gefertigt haben. Alljährlich übersiedelte der gesamte Hof mit seinen 2.000 Personen (Diener, Zofen, Gärtner, Handwerker, Berater und Beamte) von der Hofburg ins Schloß Schönbrunn. Sieben Jahre nach dem Tode ihres Gemahls gab Maria Theresia 1772 eine gründliche des Parks in Auftrag, Der Botanische Garten der Universität Wien wurde 1754 während ihrer Regierungszeit auf einem Grundstück, das sie gekauft hatte, angelegt. Zu ihren innenpolitischen Leistungen gehörte die Arbeitsbeschäftigung der Leute, die sie als deren materielle Sicherung erkannte. In ihrem Programm realisierte sie beispielsweise die Trockenlegung von Moorgebieten und damit die Schaffung von landwirtschaftlichem Boden; so trieb sie z. B. den Anbau von Maulbeerbäumen voran, förderte die Ansiedlung von Unternehmen und damit die Schaffung von zahllosen Arbeitsplätzen beispielsweise in der Seiden- und Baumwollindustrie. Bekannt geworden ist der Theresien-Taler, dessen Verbreitungsgebiet weit über die Grenzen des Heiligen Römischen Reiches hinaus ging bis nach Arabien, Äthiopien, den vorderen Orient und China., der zwischen 1752 und 1780 mit dem Bild und Titel Maria Theresias geprägt wurde. Da es noch kein Bankensystem gab, wurde der Maria-Theresientaler für alle Geldgeschäfte verwendet. Der erst 1858 außer Kurs gesetzte Taler diente von Ost-Afrika bis Zentral-Asien, rund um das rote Meer als Handelsmünze und gilt als das am längsten einheitlich ausgeprägte Geldstück der Münzgeschichte. Heute noch werden sie zu Schmuckstücken verarbeitet. Buchtipps: Maria Theresia: Die große Habsburgerin von Franz Herre Piper 2007 / Maria Theresia - Kinder, Kirche & Korsett: Die privaten Seiten einer Herrscherin von Hannes Etzlstorfer Kremayr & Scheriau 2008 |
|