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Namen der Rosen

Rosen - Namensgebung: Charles Augustus Lindbergh (4.2.1902-26.8.1974) / Anne Spencer Morrow Lindbergh (22.6.1906-7.2.2001) Flugzeugpioniere Biografie

Rosen: 'Lindbergh / 'Anne Morrow Lindbergh'

Lindbergh war ein US-amerikanischer Flugpionier. Ihm gelang am 20./21. 5 1927 im Alter von 25 Jahren in seinem einmotorigen Flugzeug "Spirit of St. Louis" die erste Alleinüberquerung des Atlantiks von New York nach Paris (5.808,50 km) ohne Zwischenlandung, wodurch er zu einer der bekanntesten Personen der Luftfahrt wurde (Filmvideo).

Lindbergh war am Entwurf des Flugzeugs beteiligt und überwachte auch selbst die Konstruktion; den Namen wählte er als Dank an die privaten Geldgeber dieses Projektes, die aus St. Louis stammten. Es hängt heute als eines der Exponate im Washingtoner National Air and Space Museum im Eingangsbereich an der Decke.
Ein von Bertolt Brecht 1929 verfasstes episches Libretto (Musik stammte von Kurt Weill und Paul Hindemith) mit dem Titel „Der Flug der Lindberghs" hat die Atlantiküberquerung zum Thema. Im Laufe der nächsten Monate besuchte Lindbergh mit seinem Flugzeug 82 Städte in 48 Staaten und hielt dort 147 Vorträge.

Ein halbes Jahr nach seinem triumphalen Alleinflug über den Atlantik lernte er Anne Spencer Morrow (1906-2001), Tochter US-amerikanischen Senators Dwight Whitney Morrow (1873–1931) und der Dichterin und Frauenrechtlerin Elizabeth Reeve Cutter (1873–1955), der er ebenfalls das Fliegen beibrachte. Sie war die erste Frau mit einem Segelflugschein in den Vereinigten Staaten. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor.

1927 wurde Lindbergh mit der Medal of Honor, der höchsten militärischen Tapferkeitsauszeichnung der USA, ausgezeichnet.

Anne begleitete später ihren Mann auf seinen Flügen als Kopilotin und Funkerin. 1930 stellte das Ehepaar einen Geschwindigkeitsrekord für den Flug von Los Angeles nach New York auf; Anne war damals im siebten Monat schwanger.

1932 wurde ihr 1930 geborener Sohn von Unbekannten entführt und später - trotz Lösegeldzahlung - tot aufgefunden. Zu dieser Zeit war Anne wieder schwanger. Aufgrund von Lindberghs Berühmtheit erregte der Fall großes Aufsehen. Für die Tat wurde der deutschstämmige Bruno Richard Hauptmann, der seine Tat stets bestritt, in einem "Prozeß des Jahrhunderts" verurteilt und 1936 hingerichtet.
Die Lindbergh-Entführung ist von Agatha Christie in ihrem Roman Mord im Orient-Express literarisch verarbeitet worden.

Auf der Suche nach Ruhe zog das Ehepaar Lindbergh mit seinen Kindern von den USA erst nach England, dann nach Frankreich. Erst im Frühjahr 1939 kehrte es wieder in die Vereinigten Staaten zurück.

1953 veröffentlichte Charles seine Autobiografie Spirit of St. Louis, deutsch: Mein Flug über den Ozean, die Vorlage für den gleichnamigen, 1957 mit James Stewart gedrehten Film von Billy Wilder wurde und für die er 1954 den Pulitzer-Preis erhielt.

Von 1957 bis zu seinem Tode im Jahr 1974 hatte Charles ein geheimes Verhältnis mit einer 24 Jahre jüngeren Frau, der Hutmacherin Brigitte Hesshaimer († 2001) aus München. Sie hatten drei gemeinsame Kinder. Erst 2003, zwei Jahre nach dem Tod ihrer Mutter, traten diese mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit. Lindbergh führte außerdem ein zweites Doppelleben: Die Schwester seiner Geliebten Brigtte, die mit den Kindern am Ammersee lebte, Marietta, hatte ebenfalls zwei Söhne mit Lindbergh; sie lebte mit den Kindern in der Schweiz. Beiden hatte er ein Haus gekauft.
Und auch aus der Beziehung zu seiner Privatsekretärin Valeska gingen ein Sohn und eine Tochter hervor.

Die National Geographic Society ehrte seine Frau Anne 1934 als erste Frau mit der Hubbard-Goldmedaille für ihre Forschungsflüge auf allen fünf Kontinenten; 1993 wurde sie mit dem Aerospace Explorer Award für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Ann veröffentlichte 13 Bücher, darunter Gedichte, Essays, Erinnerungen und Romane, viele davon über ihre Erfahrungen als Flugpionierin, z. B. 1932: Ich fliege mit meinem Mann und 1976: The Flower and the Nettle: Diaries and Letters (Blume und Nessel Jahre in Europa).
Das bekannteste ist wohl das 1955 erschienene: Muscheln in meiner Hand, in dem sie dem verborgenen Sinn unseres Daseins nachspürt und eine Gesamtauflage von über eine Million Exemplaren erzielte.

Charles starb am 26 August 1974 in Hawaii; Anne litt seit einem Schlaganfall im Jahr 1991 an Demenz und starb 1994.

Buchtipps:
Charles Lindbergh. Ein Idol des 20. Jahrhunderts von A. Scott Berg Blessing 1999.
Das Doppelleben des Charles A. Lindbergh von Rudolf Schröck Heyne 2006


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