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Namen der Rosen

Rosen - Namensgebung: Stephanie Clotilde Luise Hermine Marie Charlotte von Belgien (21.5.1864-23.8.1945) Gräfin Lonyay Biografie

Rosen: 'Stephanie et Rudolphe' / Princesse Stéphanie de Belgique'

Stephanie Clotilde Luise Hermine Marie Charlotte von Belgien war die Tochter der 'Duchesse de Brabant' und heiratete ein Jahr nach der Verlobung (der die Rose: 'Souvenir de Fiançailles de la Princesse Stéphanie et de l'Archiduc Rodolphe' gewidmet wurde) aus politischen Gründen 1881 den Kronprinzen Rudolf von Österreich (1858-1889), den einzigen Sohn von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich und Kaiserin Elisabeth (Sissy). Sie war gleichzeitig auch eine entfernte Cousine Rudolfs, da ihre Mutter Marie Henriette aus einer Nebenlinie der Habsburger stammte.

Rudolf schien anfänglich tatsächlich in Stephanie verliebt zu sein. Sie verbrachten einige Zeit in Prag, wo es aber schon wiederholt zu Auseinandersetzungen kam. Die beiden passten nicht zusammen; auch die Geburt einer Tochter, der Erzherzogin Elisabeth ("Erzsi", Koseform von Elisabeth auf Ungarisch, Erzsébet, genannt), am 2.9.1883 in Laxenburg, konnte das allmähliche Auseinanderleben nicht verhindern.
Nach der Geburt kehrte das Ehepaar wieder nach Wien zurück. Rudolf hatte sich mit Gonorrhoe angesteckt und auch Stephanie infiziert, die aufgrund dessen unfruchtbar wurde und keine weiteren Kinder mehr bekommen konnte. Stephanie verbannte Rudolf aus dem gemeinsamen Schlafzimmer. Die Folge waren noch häufigere Besuche Rudolfs in Gasthäusern und bei Prostituierten, wo er 1886 die Edelprostituierte Mizzi Caspar kennenlernte, der er ein bürgerliches Haus kaufte, um dort mit ihr seine spärliche Freizeit zu verbringen. Stephanie selbst ging im Frühsommer 1887 auf einer Galizienreise, die sie gemeinsam mit Rudolf unternahm, mit dem 15 Jahre älteren, verwitweten Graf Artur Potocki eine Affäre ein. Am Wiener Hof war Stephanie nie beliebt. Sie trug dort den Spitznamen "kühle Blonde"; ihre Schwiegermutter Kaiserin Elisabeth nannte sie gar ein "Trampeltier".

Für den Besuch der Eltern Stephanies aus Belgien wurden 1888 die bis dahin schwer zugänglichen Nationalparks Plitvicer Seen in Kroatien erschlossen und erste Stege über das Wasser gebaut. Viele Wege und Pfade innerhalb des Rundganges sind nach den Mitgliedern der Wiener Kaiserfamilie benannt, Stephanies Weg führt am Ufer des Sees Kozjak entlang, Stephanies Insel liegt im See Kozjak.

Im Herbst 1888 lernte Rudolf die 17-jährige Baronesse Mary Vetsera kennen, die ihn abgöttisch liebte und bereit war, alles für ihn zu tun; beide wurden im Jagdschloss Mayerling im Wiener Wald tot aufgefunden. Die Gründe für den Tod der beiden und der genaue Hergang ihres Todes sind bis heute ungeklärt; das "Geheimnis von Mayerling" wurde mehrfach verfilmt. Rudolf schrieb in seinem Abschiedsbrief an Stephanie: "Liebe Stephanie! Du bist von meiner Gegenwart und Plage befreit; werde glücklich auf Deine Art. Sei gut für die arme Kleine, die das einzige ist, was von mir übrig bleibt".

Die "arme Kleine" wurde nun von ihrem Großvater Kaiser Franz Joseph in Obhut übernommen. Stephanies Beziehung zu Potocki ging weiter, doch starb er schon 1890. Da sie nach Rudolfs Tod kaum noch Repräsentationspflichten zu erfüllen hatte, begann sie rastlos zu reisen, verbrachte viel Zeit mit ihren Schwestern Louise und Clementine.

Stephanie verliebte sich, nachdem sie fast zehn Jahre um Potocki getrauert hatte, in den ungarischen Grafen Elemér Lónyay von Nagy-Lónya und Vásáros-Namény, verzichtete auf ihren bisherigen Titel, schied aus dem Kaiserhaus aus und heiratete ihn 1900. Die Hochzeit fand auf Schloss Miramar bei Triest statt, wo ihre Tante Charlotte von Belgien mit ihrem Gatten Ferdinand Maximilian von Österreich gelebt hatte. Die zweite Heirat, die sowohl für das belgische Königshaus als auch das österreichischen Kaiserhaus nicht standesgemäß war, führte zum endgültigen Bruch Stephanies mit ihrem Vater.

Mit ihrer Tochter hatte Stephanie seit ihrer erneuten Eheschließung fast keinen Kontakt mehr. Diese hatte Otto zu Windisch-Graetz (1873–1952) 1902 geheiratet und nach ihrer Scheidung 1948 im gleichen Jahr dann den Sozialisten und Präsidenten des Rechnungshofes Leopold Petznek. Im Oktober 1925 war Elisabeth Marie der Sozialdemokratischen Partei Österreichs beigetreten und ging so als „die rote Erzherzogin“ in die Geschichte ein.
1917 wurden Graf und Gräfin Lonyay vom letzten österreichischen Kaiser Karl I. zu Fürsten erhoben. Das Paar kaufte 1906 Schloss Karlburg (Oroszvár) in Ungarn (heute Slowakei). Stephanie legte um ihr Schloss in den Parkanlagen mit über 30 Glashäusern viele Gärten und Beete an, sie liebte die Natur.

Als ihre Mutter 1902 in Spa starb, reiste Stephanie zur Beerdigung nach Brüssel. Doch als sie am Sarg Abschied nehmen wollte, verjagte ihr Vater sie aus der Kapelle.

Nach der Flucht vor der Roten Armee in das Benediktinerkloster Pannonhalma in Ungarn am Ende des Zweiten Weltkriegs starb Stephanie dort, 81-jährig, am 23. August 1945, ihr Mann am 29. Juli 1946 in Budapest. Beide sind in der Krypta der Stiftskirche der Benediktinerabtei beigesetzt.

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