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Rosen - Namensgebung: Rose Mayflower, benannt nach einem Schiff Rose 'Mayflower' |
| Am 16.9.1620 legten im englischen Plymouth die "Pilgerväter"
an Bord des Schiffes "Mayflower" zur Überfahrt in die "Neue Welt",
nach Amerika ab. Der englische Rosenzüchter Austin benannte anläßlich
der Herausgabe seines ersten Kataloges für die USA und der Einweihung
des Austin-Rosengartens in der Matterhorn-Nurseries im Norden von New York
City eine Rose nach diesem Ereignis.
Es war eine kleine Gruppe von religiösen Separatisten, die in die „Neue Welt“ nach Amerika gingen, um sich dort eine neue Heimat zu schaffen. Sie hatten sich von der damaligen englischen Kirche (High Church) losgesagt und waren 1607/08 ins Exil nach Holland geflohen. Das Schiff mit 102 Passagieren und ca. 34 Mann Besatzung (Kapitän des Schiffes war Christopher Jones) ankerte schließlich (200 Seemeilen nördlich des eigentlichen Reisezieles) in der Bucht von Cape Cod - nahe des heutigen Provincetown - am 21. November 1620. Nach Ausbruch einer ansteckenden Krankheit waren nur noch 53 Personen am Leben, die die 'Mayflower' verließen. Da sie keine offizielle Ermächtigung hatten, das Gebiet zu kolonisieren, kamen sie zusammen und gaben sich ihre eigene Satzung, die als Mayflower-Vertrag bekannt ist. und der oft als erste Verfassung der USA betrachtet wird. Ihre kleine Küstensiedlung bezeichneten sie als "Gods Own Country", ein Begriff, der bis heute allgemein geläufig ist. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts werden elf Millionen Menschen den Pilgern nach Amerika folgen. Mit Hilfe eines Indianers vom Stamm der Wampanoags, ein ehemaliger Sklave, der lange Zeit in Großbritannien gelebt hatte überlebte die Gruppe trotz schlechter Winterbedingungen. Aus Dankbarkeit für die Hilfe seines Stammes feierten die Pilger zusammen ein 3-tägiges Erntedankfest im Herbst 1621. Es ist dieses Fest, auf das die Amerikaner als auch die Kanadier ihr Thanksgiving zurück führen. Die Gründung der neuenglischen Kolonie Massachusetts an Bord der Mayflower ist auf einem Relief am Genfer Reformationsdenkmal dargestellt; in Plymouth gibt es ein Pilgrim-Hall-Museum Der Nachweis von Vorfahren unter den Pilgervätern gilt in den
Vereinigten Staaten als eine Art "amerikanischer Uradel". Mehrere amerikanische
Präsidenten zählen Pilgerväter zu ihren Vorfahren: mindestens
John Adams, sein Sohn John Quincy Adams, Franklin D. Roosevelt, Richard
Nixon, Gerald Ford, George H. W. Bush und sein Sohn George W. Bush.
Ebenfalls diesem Ereignis gewidmet sind die Rosen "The Pilgrim" (Gartenarchitekt Günther Schulze / 'Pilgrim' (Teerose Pierson, 1920) / 'Pilgrim' (Teehybride, Armstrong, 1970).
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