Die Auszeichnung "Anerkannte
Deutsche Rose" (ADR-Rose) bekommen neue Rosenzüchtungen, die in 11
verschiedenen "ADR-Prüfungsgärten"
Deutschlands angepflanzt wurden und über drei bzw. vier Jahre - ohne
den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln - gesund blieben und einen
hohen Zierwert aufweisen. Werteigenschaften wie Frosthärte, Blühverhalten
und Gesundheit werden geprüft (wobei zu beachten ist, daß viele
Prüfungsgärten in weinbauähnlichen Gebieten liegen...)
Die ADR-Prüfung wurde 1950 durch
die Rosenzüchter (vor allem auf Betreiben von Wilhelm Kordes) im Bund
deutscher Baumschulen gegründet. Heute ist die ADR ein Arbeitskreis
aus Vertretern des Bund deutscher Baumschulen (BdB), Rosenzüchtern
und den Vertretern der unabhängigen Prüfungsgärten.
Sichtungsergebnisse werden vom Bundessortenamt
ausgewertet und jährlich auf einer gemeinsamen Tagung diskutiert.
Wie es heißt, ist diese Qualitätsprüfung
die strengste Neuheitenprüfung der Welt.
Die Bewertung erfolgt nach Punkten, Maximalzahl
der erreichbaren Punkte sind 100. Bewertet werden:
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Winterhärte
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Buschform und Wüchsigkeit
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Belaubung
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Gesundheit/Krankheitsresistenz
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Blütenstiel/ Blütenstand
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Reichblütigkeit und Blühdauer
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Knospen- und Blütenform
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Farbe von Öffnung bis Verblühen
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Selbstreinigung
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Duft
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Bedeckunsgeffekt
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Blütenwirkung
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Gesamteindruck
Die endgültige Punktzahl errechnet sich aus
den Mittelwerten aller Jahre und aller Prüfungsgärten. Zur Auszeichnung
mit dem ADR-Prädikat muß eine Sorte mindestens 80 Punkte, von
der Mehrzahl der Prüfer vergeben, erreichen.
Bisher standen 1500 Sorten in der ADR-Prüfung,
von denen über 100 Sorten ausgezeichnet wurden.
Wundern Sie sich nicht, daß manche Rosen
bereits das Prüfsiegel erhalten haben, ehe sie in den Handel kamen
(z. B. Hannover`s Weiße bestand 1995 diese Prüfung, wurde aber
erst 1997 in den Handel gebracht). Deshalb werden Sie auch manche der hier
genannten ADR-Rosen noch nicht in den aktuellen Katalogen finden!
Einer ADR-Rose kann aufgrund der inzwischen
verstärkten Prüfungsbedingungen das Gütesiegel auch
wieder aberkannt werden. Weil ich aber meine, daß es geschichtlich
interessant ist, welche Entwicklung auch diese Prüfung macht, führe
ich die Rosen weiterhin auf mit dem Zusatz: "Inzwischen wurde das Prädikat
entzogen".
Herr Hilscher hat zur Aberkennung der Auszeichnung auf seiner Seite eine gute Erklärung:
"Eigentlich verliert KEINE Rosensorte ihre ihr angezüchteten Eigenschaften! Diese sind in ihr genetisch verankert, und die Genstruktur der Rosensorte verändert sich nicht. Wenn eine Sorte nach vielen Jahren so langsam immer öfter pilzkrank wird, dann liegt das daran, dass die GENE der PILZKRANKHEITEN sich verändert haben! Das heißt, die Pilzgene sind durch Mutation und Auslese aufgrund UNKLUG ANGEWENDETER SPRITZMITTEL nunmehr in der Lage, Sporen herzustellen, die die bekannten Krankheiten ungehemmt ausbrechen lassen.
Diese sind dann resistent gegen die bekannten Spritzmittel und überwinden die Abwehrkraft vieler bekannter und beliebter Rosensorten !! H.Hilscher. VERMERK: Eigentlich verliert KEINE Rosensorte ihre ihr angezüchteten Eigenschaften! Diese sind in ihr genetisch verankert, und die Genstruktur der Rosensorte verändert sich nicht. Wenn eine Sorte nach vielen Jahren so langsam immer öfter pilzkrank wird, dann liegt das daran, dass die GENE der PILZKRANKHEITEN sich verändert haben! Das heißt, die Pilzgene sind durch Mutation und Auslese aufgrund UNKLUG ANGEWENDETER SPRITZMITTEL nunmehr in der Lage, Sporen herzustellen, die die bekannten Krankheiten ungehemmt ausbrechen lassen. Diese sind dann resistent gegen die bekannten Spritzmittel und überwinden die Abwehrkraft vieler bekannter und beliebter Rosensorten !!" Quelle H.Hilscher.
Quellen:
Rosenjahrbücher des VDR
Zweibrückener Rosenseite
Bundessortenamt
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