| Die Schlacht bei Minden nahm im Siebenjährigen Krieg
(1756-1763) für die Briten eine zentrale Rolle ein. Hier wurrden am
1.8. 1759 die Franzosen von den Preußen und den verbündeten
Briten unter dem Oberbefehl des preußischen Heerführers Herzog
Ferdinand von Braunschweig entscheidend geschlagen und schieden aus dem
Kriege aus. Da die Briten im selben Jahr die Franzosen auch bei
Quebec schlugen, ging das Jahr 1759 als „Glorious Year“ in die britische
Militärgeschichte ein.
Noch heute feiern einige britische Regimenter den „Minden Day“. Es heißt,
daß ein Regiment den besiegten französischen Truppen
durch einen Rosengarten folgte. Im überschwang der Siegesfreude pflückte
sich die Soldaten Heckenrosen und steckten sie sich an Hüte und Jacken.
Seitdem schmückt sich das Suffolk-Regiment am "Minden-Day" die Helme
mit Rosen.
Die Rosen, die damals beim Sieg gepflückt wurden, sind nicht
bekannt. Doch die Rosen, die jetzt getragen werden, gleichen den Regimentsfarben
von Fahnen, Trommeln, in Rot und Gelb - z. B. die Rose 'Gloria
Dei', die ja auch in den englischsprachigen Ländern 'Peace' heißt.
Dieses historische Blumensymbol der "Minden-Rose" ist nicht auf den
1. August beschränkt: In Bury St. Edmunds in der Grafschaft Suffolk
heißt ein Pub "The Minden Rose"; ein festlicher Militärmarsch
trägt diesen Namen ebenso wie eine Volkstanzgruppe.
Quelle
(dort auch Bild
eines rosengeschmückten Soldaten)
Linktipp: Minden 1759
siehe auch: Rosenkriege |