| Am 26.6.1912, fünfzig Jahre nach ihrer Ankunft in Großbritannien,
initiierte Königin
Alexandra von England (Princess of Wales) in London das erste öffentliche
Wohltätigkeitsfest der Welt - bekannt geworden als "Alexandra
Rose Day".
Es war das erste Mal, daß Spender etwas für ihre Gabe
erhielten. 10.000 Mädchen - in den Nationalfarben Dänemarks (dem
Heimatland der Königin) weiß - rot gekleidet und mit einem weißen,
mit Rosen geschmückten Hut - bekamen einen Korb mit künstlichen
Knopflochrosen, die Behinderte angefertigt hatten und gaben jedem Spender
zum Dank für seine Gabe eine Rose.
Der Höhepunkt des Tages war Alexandras Fahrt in einem rosengeschmückten
Wagen durch London.
Am nächsten Tag hieß es in der "Times", daß in der
Stadt auffällig viele Männern mit Rosen im Knopfloch gesehen
wurden.
Nach einen großen Erfolg dieser Aktion wurde schnell entschieden,
daß sich das Fest jedes Jahr wiederholen sollte.
Zum Gedächtnis an diesen Tag und der daraus entstehenden, heute
noch bestehenden Wohltätigkeitsorganisation
benannte David Austin 80 Jahre später eine Rose: 'The
Alexandra Rose'.
Bild
Queen Alexandra - Bild von James Lafayette |