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Namen der Rosen

Rosen - Namensgebung: Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha, Prinz von Großbritannien und Irland, Duke of Edinburgh, Earl of Kent und Earl of Ulster (genannt "Alfie", 6.8.1844-1900) Biografie

Rose: 'Duke of Edinburgh'


Alfred, Prinz von Großbritannien und Irland, Herzog von Edinburgh, Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha und Herzog zu Sachsen war der zweitgeborene Sohn der britischen Königin Victoria (1819-1901) und deren Gemahls Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, der Bruder der Deutschen Kaiserin Victoria (1840-1901) und des britischen Königs Eduard VII (1841-1910). Im Jahre 1865 besuchte Alfred, der seit 1852 als Thronfolger für Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha ausersehen war, Coburg und erwarb das Wangenheimsche Palais am Schlossplatz (Palais Edinburgh – heute IHK zu Coburg) als künftigen Wohnsitz; Umbauarbeiten zogen sich bis 1874 hin.

Ein Angebot auf den griechischen Thron lehnte Alfred ab. Anlässlich der Geburtstagsfeierlichkeiten der Königin wurde er 1866 zum Duke of Edinburgh ernannt und er zog er in das britische Oberhaus, das House of Lords, ein. 1867 wurde Alfred Kapitän und erhielt das Kommando über die Fregatte HMS Galatea, mit der er am 24. Januar zu einer Weltreise aufbrach. Im Oktober erreichte er Australien, wo er – als erstes Mitglied des britischen Königshauses, das je Australien besuchte – begeistert empfangen wurde. Seine nächste Reise 1869 führte ihn nach Indien und Hongkong; auch hier war er der erste britische Royal, der je seinen Fuß auf den Boden dieser Kolonien gesetzt hatte.

1874 heiratete er im Winterpalast in St. Petersburg die Großfürstin Marija [Maria, Marie] Alexandrowna Romanowa (1853-1920) von Russland, die einzige überlebende Tochter des russischen Zaren Alexander II. und der Zarin Marie - der die Rosen 'Duchesse of Edinburgh' und Duchess of Edinburgh (Syn.) sowie Herzogin Maria von Coburg Gotha gewidmet sind. Es war die einzige Hochzeit der neun Kinder Königin Victorias, die nicht im Vereinigten Königreich stattfand, und die einzige, an der Victoria nicht teilnahm. Das Ehepaar zog nach England; 1887 wurde Alfred Admiral und zog mit seiner Familie (das Ehepaar hatte 5 Kinder) nach Coburg.

Als sein Onkel väterlicherseits Herzog Ernst II. im August 1893 ohne legitime Nachkommen starb, fiel Sachsen-Coburg und Gotha an Alfred. Er schied aus dem aktiven Marinedienst aus und legte seine Mitgliedschaft im britischen Oberhaus und im Privy Council nieder. Seine übrigen britischen Titel und Ehrenämter sowie seine Residenz 'Clarence House' in London behielt er. Der britische Prinz auf einem deutschen Fürstenthron hatte es nicht leicht in einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen den beiden Ländern nicht zum besten standen. Aber sein Palais Edinburgh wurde zum Zentrum der politischen Macht in Coburg.

1894 heiratete seine Tochter Großherzogin Victoria Melita von Sachsen-Coburg und Gotha (1876 -1936) den Großherzog von Hessen und bei Rhein Ernst Ludwig Karl Albrecht Wilhelm (1868-1937) im Palais Edinburgh. Zur sogenannten "Coburger Fürstenhochzeit" kamen zahlreiche Monarchen aus vielen europäischen Ländern nach Coburg u.a. der deutsche Kaiser Wilhelm II., Königin Viktoria, der russische Zar Nikolaus II. und der rumänische Kronprinz Ferdinand.
Seiner ältesten Tochter ist die Rose 'Princesse Marie de Roumanie' gewidmet.

Bei einem Aufenthalt in Alexandria 1898 wurde Alfred von einem Moskito gestochen und zog sich eine langwierige Infektion am Auge zu, von der er sich nicht mehr ganz erholte. Alfreds letztes Lebensjahr war überschattet vom plötzlichen Tod seines einzigen Sohnes und Thronfolgers Alfred (1874-1899), der 1899 während der Feierlichkeiten seiner Silberhochzeit einen Suizidversuch beging und zwei Wochen später starb.

Alfred starb am 30. Juli 1900. Der Titel "Duke of Edinburgh" erlosch mit Alfreds Tod und wurde erst wieder 1947 an Philip Mountbatten, den Gemahl der künftigen Königin Elisabeth II. von Großbritannien und Nordirland, verliehen. Nachfolger als Herzog von Sachsen-Coburg-Gotha wurde sein Neffe Herzog Carl Eduard. Alfreds Witwe (die 1920 auf Schloss Rosenau starb) ließ zu seinem Andenken im Park von Coburg einen Brunnen (Herzog-Alfred-Brunnen im Hofbarten) errichten. Ihre Tochter Alexandra, Fürstin von Hohenlohe-Langenburg, verkaufte das Palais 1939 an die Industrie- und Handelskammer, der es noch heute gehört. Der nach englischen Vorbildern angelegte Landschaftsgarten dort geht immer noch ohne eingrenzende Mauern und Gitter in die Umgebung über und beherbergt heute ein Museum.

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