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Rosenzüchtung

RosenzüchterfamilieGrandpa Dickson Foto HilscherDickson & Son Rose George Dickson Foto Mail-Brandt

Hawlmark und Newtonards, Co. Down / Portadown Nordirland Webseite
Code: DIC

Alexander Dickson I (1801-1880)

Der Betrieb, der sich selbst als der "älteste Rosenzuchtbetrieb weltweit" bezeichnet, wurde 1836 von Alexander Dickson gegründet. Er kam aus Perth / Schottland und nahm in Nordirland eine Arbeitsstelle in den Gärten des Landsitzes Grey Abbey an. Dann heiratete er und eröffnete eine Gärtnerei, die auch Rosen verkaufte, in Newtownards im County Down. Seine beiden Söhne, George I (1832-1914) und Hugh (ca. 1831 - 1904) erlernten das Gartengeschäft so gut, dass sie 1853 Partnerschaften in der Firma erhielten, die von diesem Tage an Alexander Dickson & Sons hieß. Als Alexander starb, war das Geschäft gut etabliert und die Söhne bestens vorbereitet, es fortzuführen.

Hugh Dickson

Sein Sohn Hugh entschied sich für einen eigenen Betrieb. Deshalb zog er sich 1869, nachdem er ein Drittel des Wertes aus der Firma seines Vaters erhalten hatte, aus dem Unternehmen zurück und gründete mit seinem Anteil aus dem Betrieb in Belfast /Nordirland eine eigene Rosengärtenerei.
Seine wichtigsten Sorten: Hugh Dickson (1905)
Rose Hugh DicksonRose Hugh Dickson Foto Rosenhof Schultheis
und Mrs. Cynthia Forde (1909)

George I. Dickson

Sein Bruder begann mit der Unterstützung seiner beiden ältesten Söhne (er hatte vier Söhne) Alexander II Dickson ( 20.12 1857-1949) und George II Dickson um 1879 mit der Rosenzucht. 1885 erhielt die Gärtnerei von Königin Victoria ihr erstes Königliches Patent, eine Bestimmung, die ununterbrochen bis zum Ende der Regierung König Georgs VI. galt.

George II Dickson

war Vizepräsident der National Rose Society, 1887 wurden seine ersten drei eigenen Züchtungen vorgestellt. Alle drei wurden gut aufgenommen: die rote Remontantrose namens 'Earl of Dufferin', 'Lady Helen Stewart' und 'Miss Ethel Brownlow'.
Alexander II heiratete und wurde stolzer Vater von George III; 1893 wurde ein weiterer Sohn geboren und aus Gewohnheit, wie man annehmen kann, Alexander III (1893-1975), der dritte Sohn dann Thomas genannt.
1892 erhielt man für die Rose 'Mrs. W. Grant' die Goldmedaille der National Rose Society. 'Mrs. R.G. Sharman-Crawford' (1894) wurde Elternteil der berühmten 'Trier' von Lambert.

1895 kauften die Dickson etwas Land in Uplands Ledbury, Herfordshire und stellten einen Mann namens Walter Drew ein, dessen Aufgabe es war, Rosen für die Schauen anzubauen. 1900 wandelten sie ihr Geschäft in eine GmbH um. Die Dicksons konnten sich rühmen und durften damit werben, daß sie mehr Goldmedaillen der National Rose Society errungen hatten als jeder andere Züchter. Sie widmeten sich inzwischen auch anderen Geschäftszweigen, hatten ein Samenfachgeschäft in Belfast und eröffneten 1901 ein weiteres sowie eine Filialgärntnerei in Dublin.


George II erhielt 1912 von der National Rose Society höchste Ehre, die Dean Hole Medaille.

Rose George Dickson Foto Mail-BrandtGeorge Dickson wurde ihm zu Ehren benannt.

George verstarb 1914, im Alter von 82 Jahren und hinterließ die Gärtnerei seinen Söhnen Alexander IIII und George II.

Alexander III Dickson

übernahm die Rosen und George III die restlichen Aufgaben des Geschäftes. Ende des ersten Weltkrieges zog die Gärtnerei von Ledbury nach Marks Tey in Colchester um. Alexander III wurde 1920 zum Geschäftsführer erklärt. 1921 brannte die Gärtnerei und vernichtete auch alle Zuchtaufzeichnungen. Das war ein herber Verlust, aber tatsächlich auch eine Befreiung von den quälenden Fragen nach den Eltern ihrer Sorten. Jetzt konnten sie immer die Schuld für das Nichtwissen dem Feuer geben und dehnten das sogar auch auf Sorten aus, die nach dem Unglück gezüchtet worden waren! Alexander III heiratete 1922, in dem Jahr, in dem Betty Uprichard vorgestellt wurde. Sie war eine der beliebtesten Gartenrosen ihrer Zeit.

Die fünfte Generation wurde 1926 geboren und wieder auf Alexander getauft, jedoch bei seinem zweiten Namen Patrick gerufen. da man ja bereits zwei Alexander Dickson auseinander halten musste. Patrick war das zweite Kind und hatte eine ältere Schwester namens Shirley, ihm folgten George und Jacon.

Alexander II ging 1930 in den Ruhestand.

1936 feierten die Dicksons ihr hundertjähriges Jubiläum und da sie nicht wußten, was sie mit den vielen Goldmedaillen machen sollten, ließen sie diese einschmelzen und zu goldenen Rosen umgestalten, die sie in einer feierlichen Zeremonie der Stadtgemeinde Newtownards als Bürgermeisterkette schenkten.

Die Züchtung wurde für die Dauer des zweiten Weltkrieges total eingestellt.

(Alexander) Patrick Dickson

, Patrik, genannt Pat, wurde eingezogen; verließ die Armee 1945, lernte in einer der größten Gewächshaus-Gärtnereien im Lande bei Lowe & Shawyer in Uxbridge, Middlesex. 1949 ging er für eine Saison nach Walter Bentley & Sons in Wanlip, Leicester, um einen Sommer in deren Rosenfeldern zu arbeiten. Während des Krieges hatten die Dicksons ihre Filialgärtnerei in Marks Tey geschlossen. Sie ersetzten sie später durch eine in Stoke Goldington, Bucklinghamshire. Dicksons setzten die Tradition fort, die sie fast ein halbes Jahrhundert zuvor in Ledbury begründet hatten und besetzten die Leitung der Filiale wieder mit einem Familienmitglied der Familie Drew, diesmal Bob Drew, der nicht nur mit der Leitung der Filiale betraut wurde, sondern auch die Aufgabe erhielt, Pat als Rosenzüchter zu erziehen.

Die Dicksons mussten aber bald feststellen, dass die Franzosen, die Holländer und Amerikaner und in geringerem Umfang sogar die Deutschen während des Krieges Rosen gezüchtet hatten. Nur die Briten hatten dieses Geschäft gänzlich zur Seite gelegt. Dickson machte aus der Not eine Tugend und führte amerikanische Rosen in England ein und baute mit vielen Rückschlägen die Rosenzuchtabteilung wieder auf.


Pat besuchte die Firma Meilland im Süden Frankreichs, um sich ihre Arbeit anzusehen und übernahm dann die Firma ab 1957. Alexander III zog sich nicht gänzlich zurück, aber im Alter von 65 Jahren beschränkte er sich auf die Züchtungsarbeit. Pat machte Pläne für eine neue Gärtnerei. Er reiste ins Ausland, auf der einen Seite, um zu lernen und andererseits, um ausländische Agenten unter Vertrag zu nehmen, die Dicksons Rosen in ihren Ländern einführen würden und ihnen Tantiemen bezahlen würden. Er wurde zum britischen Vorreiter in Sachen Urheberrecht oder Patentrecht. Die Rechte der Pflanzenzüchter wurden 1964 vom Parlament verabschiedet. Die Gärtnerei Spek / Niederlande agierte als Teststation, Vermehrungsbetrieb und war der holländische Agent für die Dickson’s. Jan’s Sohn Hette Spek wurde einer von Pat’s engsten Freunde.

1958 führte Pat die leuchtendrote 'Dickson’s Flame' ein, die erste britische Rose, die den Spitzenpreis für neue Rosen, die President’s International Trophy gewann.

1966 erreichte Pat seinen herausragenden Triumph mit einer gelben Teehybride von edler Form. Sie rang um die höchste Ehre in den Wettbewerben der Royal National Rose Society und nach einem Kopf- an Kopfrennen mit ihrem ärgsten Rivalen „Ernst H. Morse“ errang sie die President’s International Trophy. Sie wurde auf 'Grandpa Dickson'“Grandpa Dickson Foto Hilscher getauft, nach Alexander III, der zu dieser Zeit tatsächlich schon neunfacher Großvater war.

Pat und und seine Frau Anisley hatten inzwischen zwei Söhne, Colin und Adrian. 1972 startete Pat eine weitere Iniative. Er schlug anderen Züchtern vor, daß sie zusammenarbeiten sollten bei der Verwaltung der Rechte und war so Mitgründer (und erster Präsident) der British Association of Rosebreeders, die dann 1973 gegründet wurde.

Alexander III starb am 15. Oktober 1975, im Alter von 82 Jahren. Er wurde geehrt mit der "Dean Hole Medal" der Royal National Rose Society, der "Victoria Medal of Honour" der Royal Horticultural Society und dem Ehrengrad des Master of Art (für Landwirtschaft) von der Queen’s University in Belfast.

Aber das Rosengeschäft lief schlecht, denn die britischen Gärtnern verdammten auf Grund des Irlandkonflikts jetzt alle Dinge aus Irland und bestellten dort keine Rosen mehr. Die Dicksons steckten in einem Dilemma; Jacon und George betrieben ein profitables Wiederverkäufergeschäft, dass sie erhalten würde, wenn es nicht die Verluste von Pat`s Rosen wieder wett machen müßte. Deshalb fand eine Teilung statt. Pat gründete eine eigene Firma, die Dickson Nurseries Ltd. Die reichblühende lachsfarbene 'Memento' (1978), die gelbe 'Pot o’ Gold' im Jahre 1980 und 1981 die 'Peek-a-Boo' wurden dann zu einem Erfolg; der den Fortbestand seiner Firma sicherte.

Colin Dickson

Pat`s Sohn führt heute in der sechsten Generation die traditionelle Rosenfirma, die 1986 ihr 150. Jubiläum feierte und diesem Ereignis die Rose 'Dickson`s Jubilee' (in Deutschland: Lovely Lady) widmete.

Wegbereiter waren die Dicksons vor allem bei der Züchtung von pinkfarbenen und gelben Rosen.
In Deutschland wird eine - allerdings geringe - Auswahl von Dickson-Rosen von Kordes, der Rosen-Union und dem Vierländer Rosenhof angeboten.

Auswahl weiterer Sorten (nach Erscheinungsjahr):
Mrs. George Dickson
Kitchener of Khartoum (1917)
Shot Silk (1924)
Dame Edith Helen (1926)
Sea Pearl (1964),
Red Devil , Red Gold (1967)
Red Planet (1970, wichtige Elternsorte),
Mala Rubinstein (1971, Redgold (1971),
Opa Pötschke (1974),
Münchner Kindl , Freedom (1984)
Elina (1985),
Gentle Touch (1986)
Sweet Magic (1987),
Rosenwalzer 1993
Duchess of York (1994)
Bunter Kobold (1995)
Dieter Wedel (1997)Rose Dieter Wedel Foto Mail-Brandt,
Marry me (1998)
Wine and Dine / Rainbow Magic 1999
Spice of Life 2004
Wild Rover 2007

Quelle: Biographie mit Fotos in Harkness, Makers of heavenly Breeders.

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Aktualisiert am 13.06.2017