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Wildrosen Rosa a - acicularis, arkansana, arvensis Plena, banksiae Lutea, blanda, bracteata, brunonii, caesia, californica plena, canina, Hundsrose, carolina, centifolia, cinnamomea plena, dupontii - Arktische Rose, Nadelrose, Arkansas Rose, Prairie Rose, Kriechrose, Feldrose, Wiesenrose, Eschenrose, Himalaya-Moschusrose,Lederrose, Lederblättrige Rose Dupont Rose, Heckenrose, Sandrose, Carolina-Rose, Krautrose, Kohlrose, Hundertblättrige Rose und mehr Rosa brunonii Himalayan Musk Foto Brandt

Rosa a | e | m | p | s

Reihenfolge bei den Beschreibungen: Name, Code, Synonym, Züchter, Länderkürzel, Einführungsjahr, Klasse, Farbe, Blühzeit (wenn nicht anders angegeben: "öfterblühend"!), Duft, Hagebutten, Stacheln, sonstige Pflegehinweise, Auszeichnungen, Namensgebung. Bitte Copyright der Fotos beachten - (Name erscheint, wenn die Maus auf das Foto gehalten wird)!
Klick auf das dieser Bezugsmöglichkeit Grafik nachfolgende Foto führt zu einer Bestellmöglichkeit - weitere Bezugsadressen hier!

    Rosen-ABC

  1. Rosa abietina Gren. ex H.Christ, Tannenrose, R. abietina, R. communis abietina, Rosa communis subsp. abietina Rouy, R. obtusifolia abietina, Rosa obtusifolia subsp. abietina F.Herm., Rosa canina L. S.L. var. abietina (GREN. EX CHRIST) BOULENG. Rosa obtusifolia AUCT. MULT. NON DESV. subsp. abietina (GREN. EX CHRIST) F. HERM., Wildrose (CH) 1873 rot milder bis starker Duft einmalblühend

  2. Rosa acicularis, Rosa aciculauris LINDL., Rosa carélica FRIES., Rosa acicularis var. fennica Lall., Circumpolar Rose, Oo-Takane-Bara, Polarrose, Arktische Rose, Prickley-Rose, Nadelrose, Nadel-Rose, unbekannt 1805 Wildrose, dunkelrosa einmalblühend (Mai/Juni) leichter Duft, sehr frosthart, birnenförmige, glatte glänzend hellrote Hagebutten ab September, die besonders viel Vitamin C enthalten (940 mg auf 100 g frische Hagebutten).
    Der lateinische Name bezieht sich auf die Nadelform der Stacheln, die sie vor Kälte schützen. Die Nadelrose ist die einzige Wildrose, die in den kältesten Gegenden der nördlichen Halbkugel heimisch ist. Sie gilt als die härteste Rose der Welt und hält Temperaturen bis zu minus 54 Grad Celsius aus. In ihrer Heimat wird sie kaum 1 m hoch, während sie in wärmeren Regionen bis zu 2 m Höhe und Breite erreicht. In England ist sie wegen ihrer dichten abstehenden Stacheln auch als "Prickly Rose" bekannt. Die Nachkommen sind in der Regel steril. Mit ihren 56 Chromosomen ist sie lt. Harkness eine Ausnahme unter den Rosen, von denen die meisten Arten 14 oder 28 besitzen. Es gibt deshalb bisher nur zwei Züchtungserfolge: Pike's Peak und Dornröschen.
    BezugsmöglichkeitRosa acicularis Foto Schultheis

  3. Rosa acicularis var. engelmannii Wildrose rosa-lila kein Duft, einmalblühend, mittelgroße, zierapfel-ähnliche rote Hagebutten ab September, die bis in den Spätwinter haften bleiben

  4. Rosa agrestis, Rosa sepium, Rosa agrestis SAVI, Ackerrose, Acker-Rose, Feldrose, Feld-Rose, Hohe Hecken-Rose, Zaunrose, Herkunft: Südeuropa, Nordafrika 1878 Wildrose weiß-rosa Rubiginosa Abkömmling einmalblühend kein Duft kräftige hakige Stacheln
    BezugsmöglichkeitRosa agrestis Foto Schultheis

  5. Rosa alba siehe Maiden`s Blush

  6. Rose alba Maxima siehe Maxima

  7. Rosa alba Suaveolens siehe Suaveolens

  8. Rosa anemoneflora Fortune ex Lindl., Rosa triphylla Roxburgh ex Hemsley, Anemonoeflora, Rosa X beanii P.V. Heath, entdeckt von Fortune (GB) 1844 Wildrose Kletterrose weiß-rosa gefüllt einmalblühend nicht frosthart, nur für Weinbauklima geeignet. Diese Rose fand Robert Fortune in einem Garten in Schanghai und sandte sie 1844 nach England.

  9. Rosa arkansana, Arkansas Rose, Prärie-Rose, Prairie Rose, Rosa arkansa PORTER EX I.M. COULT. , R. angustiarum (Cockerell), R. arkansanoides (Schneider), R. heliophila (Greene), R. pratincola (Greene), R. rydbergii (Greene), Herkunft: USA 1917 Wildrose rot mit gelben Staubgefäßen einmalblühend, auch für Halbschatten, auch für kleine Gärten. Der ca. 60 cm hohe Strauch kann wie eine Staude zurückgeschnitten werden.
    Nach dem Fluß Arkansas River, Nebenfluss des Mississippi / USA benannt.
    BezugsmöglichkeitRosa arkansas Foto Vierländer Rosenhof

  10. Rosa arvensis, Rosa arvensis HUDS., Kriechrose (kann auch als Bodendecker verwendet werden), Feldrose, The Field Rose, um 1750 einheimische Wildrose, Kletterrose, weiß einmalblühend (Juni-Juli) leichter Duft, fast stachellos, die Kelchblätter werden früh abgeworfen. Vogelnährgehölz. Es ist die einzige heimische schlingende und kletternde Wildrose. Genetisch interessant lt. RJB 1994: die Blüten hängen wie bei der berühmten Maréchal Niel. Schon ab September kugelig-ovale, dunkelrote Hagebutten - Zitat von Raufuss): "Eine Besonderheit sind die Hagebutten: Im Winter bleiben die dann schwarz gewordenen Griffelstiftchen auf ihnen stehen, ganz unverwechselbar unter unseren Wildrosen. Die Züchtungsgeschichte von R. arvensis begann recht spät und währte insgesamt nicht lange". Eine moderne Arvensis-Züchtung ist 'Düsterlohe'.

  11. Rosa arvensis ayrshirea, Rosa arvensis ayrshirea, Rosa capriolata, Capreolata, Rosa arvensis HUDS. var. ayreshirea SER. 'Ayrshire Splendens', Rosa arvensis HUDS. var. capreolata BEA, Rosa arvensis HUDS. var. scandens SWEET; Rosa capreolata NEILL., Ayrshire Rose, Ayrshire Splendens, unbekannt 1790 Arvensis-Hybride, Alte Rose zartrosa, weiß verblassend einmalblühend, überreichblühend leichter Duft. Verträgt karge kalkhaltige Böden, Schatten viele hakenförmige Stacheln. Aus Züchtungen mit R. arvensis entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts etliche Ramblerrosen, sogenannte "Ayrshire-Rosen", die die World Federation of Rose Societies und die American Rose Society sogar als eigene Rosenklasse aufführen; am meisten verbreitet wohl die Ayrshire Queen.

  12. Rosa arvensis Plena Fundrose, eingef. von Lens (BE) 1982 Wildrose weiß leicht duftend auch für Halbschatten
    Rosa arvensis plena Foto Rusch
  13. Rosen-ABC


  14. Rosa banksiae, Rosa banksiae AIT. Herkunft: Ostchina. Kletternde Wildrose, weiß einmalblühend Veilchenduft, stachellos frostempfindlich

  15. Rosa banksiae Lutea, Yellow Banksiae, Banksian Yellow, Jaune Double, Yellow Lady Banks, R. Banksia lutea flore pleno, Damper (Land unbekannt) 1823 Kletternde Wildrose, zitronengelb einmalblühend leichter Duft, stachellos, für Weinbauklima, im Winter ins Kalthaus bzw. sehr gut abdecken.
    Rosa banksiae Lutea Foto Christine Meile
  16. Rosa banksiae var. banksiae Rosa banksiae alba plena, White Lady Banks, Lady Banks Snowflake, Lady Bank`s Rose, Rosier de Lady Banks, Rosier de Banks à fleurs blanches, Evergreen Multiflora, Herkunft: China 1807 Kletternde Wildrose, weiß, gefüllt, leichter veilchenartiger Duft, stachellos
    Sir Joseph Banks (2. 2.1743-1820), der englische Naturforscher, Botaniker (Autorenkürzel "Banks"), Mitbegründer und erster Präsident der Horticultural Society (heute Royal Horticultural Society, RHS), Direktor von Kew Gardens sowie seine Frau Dorothea (geb. Hugessen 1758-1828) dienten hier als Namensgeber. Sie hatten keine Kinder. Banks nahm Mitte des 18. Jahrhunderts an der ersten Reise und Weltumsegelung (1768-1771) von James Cook ('Captain Cook'), dem englischen Seefahrer u. Südseeforscher, teil und machte zahlreiche naturwissenschaftliche Entdeckungen. Er beauftragte etliche Pflanzensammler, die neue Pflanzen nach Kew brachten. Seine Frau war eine bekannte Expertin für antikes Porzellan, das sie sammelte. "Banks- Rosen" sind sehr früh blühende, sehr wüchsige Kletterrosen (Anfang Mai, in warmen Klimazonen sogar noch eher) und haben ungewöhnliches Laub: spitze, länglich Fiederblätterchen, das fast immergrün ist (Synonym: Evergreen Multiflora bei var. banksiae). Die Blüten erscheinen am vorjährigen und am vorvorjährigen Holz, weshalb man beim Zurückschneiden sehr behutsam vorgehen muß und nur das alter Holz entfernen darf - bzw. soviel, wie unbedingt nötig ist, um sie in Schach zu halten. Sie vertragen etwa minus 23 Grad Celsius.

  17. Rosa banksiopsis Herkunft: China 1917 Wildrose rot kein Duft einmalblühend bocksbeutelförmige Hagebutten

  18. Rosa beggeriana Schrenk ex Fisch. & C.A.Mey., Rosa anserinaefolia Boiss., Rosa anserinaefolia Crép., R. beggeriana genuina, Rosa beggeriana var. genuina Crép., Rosa silverhielmii Schrenk Herkunft: Zentralasien 1869 Wildrose weiß einmalblühend leichter Duft; Austrieb rötlich, bringt noch blühend Hagebutten.

  19. Rosa bella Herkunft: Nordchina 1910 Wildrose, rosa-rot mittlerer Duft. Mittelgroße, bocksbeutelförmige, orangefarbene Hagebutten.

  20. Rosa blanda AIT., Rosa fraxinifolia C. C. GMEL. non Borkh., Wiesenrose, Eschenrose, Eschenblättrige Rose, Hudson- Bay Rose, Labrador Rose, Smooth Rose, Meadow Rose, Herkunft: östl. Nordamerika 1773 Wildrose, rosa remontierend leichter Duft stachellos. Laub,wie der deutsche Name sagt: eschenblättrig, schöne Herbstfärbung. Kugelige, 1 cm dicke dunkelrote, eiförmig-längliche Hagebutten von 1,5 cm Durchmesser ab August.

  21. Rosa bracteata WENDL., Bracteata, Chicksaw Rose, Macartney Rose, Herkunft: China, v. Lord Mccathney nach England gebracht 1793 Kletternde Wildrose, Alte Rose, weiß mittlerer zitroniger Duft späte, aber lang anhaltende Blüte. Extrem dicht bestachelt, runde, orangerote Hagebutten. Nicht sehr winterhart.
    Der britische Diplomat Lord George Macartney (1733-1806) wurde 1792 wurde zum Earl Macartney erhoben und zum Leiter der nach ihm benannten Macartney-Mission bestellt, die 1792 im Auftrag von König George III mit drei Kriegsschiffen, 66 Kanonen und einer 100-köpfigen Delegation nach China reiste, um dort die Aufnahme gleichberechtigter Handelsbeziehungen mit China vorzubereiten. Er wurde jedoch von Kaiser Qianlong brüsk abgewiesen. Ihn begleiteten zwei Gärtner - und so brachte man trotz des Mißerfolges wenigstens über 400 Pflanzen aus Regionen mit, die zuvor kein Europäer betreten hatte, ua. diese Rose. 1798 schrieb Macartney einen Bericht über die Reise "Des Grafen Macartney Gesandschaftsreise nach China" in zwei Bänden.
    BezugsmöglichkeitRose Bracteata Foto Vierländer Rosenhof

  22. Rosa britzensis KOEHNE, Britzer Rose, eingeführt v. Späth (DE) 1901 Wildrose, rosa, weiß verblassend leichter Duft. Fast stachellos, nur vereinzelt an manchen Blütentrieben 6-8 cm lange Stacheln. Setzt schon früh große, dunkelrote bis braune, ovale, 3 cm lange Hagebutten an.
    Britz ist ein Ortsteil im Bezirk Neukölln von Berlin benannt. Siehe auch 'Späth`s Jubiläumrose' / 'Perle von Britz'

  23. Rosa brunonii Lindl., Rosa moschata nepalensis LINDL., Himalayan Musk Rose, Himalaya-Moschusrose, Rosier musque de l`Himalaya, Himalaya-Moschus-Rose, Brown`s Musk, Herkunft: Nordindien bis Afghanistan 1822 Kletternde Wildrose (auch in Bäume), Alte Rose weiß einmalblühend leichter Moschusduft toleriert Halbschatten, und Nordlagen, aber pflegebedürftig
    Dem schottischen Botaniker Robert Brown (1773-1858), seinen Namen lateinisierend, gewidmet. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet R.Br. Im zu Ehren wurde auch die Gattung Brunonia Sm. der Pflanzenfamilie der Goodeniengewächse (Goodeniaceae) benannt.
    Rose Himalayan Musk Foto Brandt
  24. Rosen-ABC

  25. Rosa caesia Sm., Rosa caesia ssp. Caesia, Rosa coriifolia, Rosa coriifolia Fries subsp. coriifolia synonym, Graugrüne Rose, Blaugrüne Rose, Lederblättrige Rose, Lederrose, The Leatherleaf Rose, Wildrose rosa, kein Duft. Blätter haben eine grau-blau-grüne, lederartige Oberfläche und weisen zudem eine leichte Behaarung auf, die Hagebutten sind kugelig und haben eine orangerote bis kräftig rote Farbe.

  26. Rosa californica Cham. & Schltdl., Rosa californica f. plena Rehder, Rosa californica florepleno, Rosa californica staxon florepleno Bean, Californica, Kalifornische Rose, Wildrose Herkunft: Kalifornien 1571 Wildrose, dunkelrosa einmalblühend, (lange, Juni bis August) starker Zimtduft. Kleine kugelförmige rote Hagebutten.
    BezugsmöglichkeitRosa californica Foto Schultheis

  27. Rosa Californica plena, californica Plena, Rosa nutkana Plena, Züchter unbekannt, 1894 Wildrose, Parkrose, dunkelrosa einmalblühend (Juni), stark süß düftend gelbe Herbstfärbung
    BezugsmöglichkeitRosa californica Plena Foto Vierländer Rosenhof

  28. Rosa candolleana Thory 'elegans', Rosier de Candolle, Rosa candolleana, De Candolle's Rose, Wildrose weiß mit rosa leichter Duft, bildet Hagebutten
    Augustin Pyramus de Candolle (1778-1841), Schweizer Professor der Botanik in Montpellier, arbeitete mit 'Redoute' zusammen (der auch diese Rose malte), z. B. gaben sie zusammen 1799 "Plantarum succulentarum historia" heraus. Candolle (Autorenkürzel "DC.") war beteiligt an der Gründung des Botanischen Gartens Genf und entwarf das System der Blütenpflanzen, auf dem Heinrich Gustav Adolf Engler (1844 -1930 "Engl.") später aufbaute. Pierre Antoine Poiteau lieferte einige Stahlstiche zu seinen Werken. Siehe auch 'De Candolle'

  29. Rosa canina L., Hundsrose, Heckenrose, Dog Rose, Friggadorn, Friggas Dorn, Herkunft: Europa 1737 Wildrose, zartrosa einmalblühend (lange, Juni - August) leichter Duft nach Himbeere., blaurot überlaufende Blätter. Gedeiht auf kalkhaltigen Böden am besten, toleriert auch arme Böden, Halbschatten und Nordlagen, verträgt keine Staunässe und ist salzempfindlich. Wird als Unterlage verwendet. Ausläufertreibend! Kleine, nur erbsengroße orange-scharlachrote länglich-ovale süß-säuerliche Hagebutten, die bei Vögeln sehr beliebt sind. Das Wildrosenverzeichnis des Europa-Rosariums Sangerhausen führt 66 Varietäten und Formen auf!
    Die Hundsrose wird mit ihrem Vitamingehalt der Hagebutten von 330 mg / 1oo g kommerziell für kulinarische und medizine Zwecke angebaut - herrlich für Konfitüre!). Die Reifezeit beginnt Anfang August und reicht bis in den Oktober hinein. Unbedingt vor dem ersten Frost ernten, wenn das Fruchtfleisch noch fest ist. Bei längerer Lagerung, durch Kontakt mit Metallgefäßen und durch längeres Kochen nimmt der Vitamin-C.Gehalt ab. Die Kelchblätter werden früh abgeworfen.
    Eine eigenartige Erscheinung, die als "Heterogamie" bezeichnet wird, ist nur von den Caninae bekannt, und sie konnte natürlich erst mit der Verfeinerung der Forschungsmethoden der Chromosomenbotanik gerunden werden. Sie bildet in den Samenanlagen lebensfähige Embryonen, ohne daß eine Befruchtung stattgefunden hat.
    Rosa canina ist schon 4000 Jahre alt. Im 9.Jahrhundert wurde sie wegen ihrer sinnbildlichen Ähnlichkeit mit den fünf Wundmalen Christi zur Blume des Martyriums. Die Hundsrose ist in der Landgüterverordnung Karls des Großen aufgeführt als Heilpflanze. Die wohl älteste Canina-Rose ist der Tausendjährige Rosenstrauch in Hildesheim, bei helmefind als Rosa canina var. globularis aufgeführt.
    Zur Namensgebung Hundsrose usw.

  30. Rosa canina x gallica Wildrose rosa-violett mit gelben Staubgefäßen einmalblühend Wildrosenduft große orangerote Hagebutten sehr frosthart
    Rosa canina x gallicaFoto Meile

  31. Rosa canina Inermis, Rosa canina inermis 'Clou', Tantau (Jahr unbekannt) Unterlagenrose - eine der ältesten Unterlagen-Rosen für Teehybriden und Beetrosen, sehr winterhart. Lt. Strobel bildet sie im Vergleich zu Rosa laxa bei Edelrosen mehr Blüten pro Stiel.

  32. Rosa canina Pfänder, Rosa canina 'Pfanders', Pfänder's Canina, Pfander (DE) 1945 Unterlagenrose fast stachellos wird hauptsächlich für Kletterrosen und als Stammbildner genutzt. Sie ist allerdings mehltauanfällig - wie weit sie diese Fähigkeit auf die aufveredelte Edelsorte weitergibt, ist Lt. Strobel noch nicht untersucht und sie und neigt zur Wildtriebenbildung.

  33. Rosa canina 'Pollmer', Pollmeriana, Rosa polmeriana, Pávuv cervenı sípek, Pollmer'sche Unterlage, Pollmer (DE) 1904 Canina-Hybride Unterlagenrose, die Lt. Strobel vorwiegend in lehmigen bis tonigen Böden zum Einsatz kommt, die viel in Südfrankreich und Ungarn verwendet wird. Sie ist empfindlich gegen Staunässe etwas rost- und mehltauanfällig.

  34. Rosa canina Schmidts Ideal, Rosa corymbifera Borkh., Rosa dumetorum Thuillier, Rosier des Buissons, Schmidt (DE) vor 1928 Unterlage weiß bis rosa leichter duft
    Lt. Strobel eine Rosenunterlage, die vor allem in kontinentalen mittel- und osteuropäischen Gebieten zum Einsatz kommt. Sie it besonders widerstandsfähig gegen extremen Kahlfrost im Wurzelbereich. Edelrosen auf dieser Unterlage zeigen eine gute Reichblütigkeit.

  35. Rosa cannabifolia, Rosa x cannabifolia, A Feuilles de Chanvre, Rosier blanc à feuilles de Chanvre, Rosa alba var. cymbaefolia (Redouté) Heinr.Braun, Rosa cannabina, Rosa x alba cannabifolia, Rosa alba A Feuilles de Chanvre, Boat-leaved Rose, Hemp-Leaved White Rose, Rosa alba staxon cymbaefolia Redouté & Thory, Rosa alba cymbaefolia, Flobert (FR) 1807, produziert gegenständige Augen an den Trieben weiß, fast stachellos. Wurde lt. helpmefind.com erstmals im Jahre 1807 durch einen Monsieur Flobert bei Laon, nord-östlich von Frankreich beobachtet, dann im Jardin des Plantes in Paris 1810 präsentiert von Mr. Le Pelletier. Der Name verweist auf das Hanfblättern ähnliche Laub.
    BezugsmöglichkeitRosa cannabifolia Foto Groenloof

  36. Rosa carolina, Rosa carolina inermis hort., Rosa humilis MARSH., Sandrose, Dünen-Rose, Weiden-Rose, Carolina-Rose, Pennsylvanian, Pasture Rose, Wildrose, rosa einmalblühend (lange, Juni-August) leichter Duft, dunkelrote Herbstfärbung, kugelige, flache, borstige, rote Hagbutten.
    Nach ihrem Herkunftsland, dem Bundesstaat Carolina benannt, ist sie lt. Stumm die "Staatsblume" von Iowa.

  37. Rosa caudata Herkunft: China 1907 Wildrose, zartrosa, kein Duft, einmalblühend stark bestachelt, krugförmige, borstige Hagebutten

  38. Rosa centifolia L., Rosa x centifolia, Krautrose, Kraut-Rose, Kohlrose, Kohl-Rose, Hundertblättrige Rose, Provence-Rose, Cabbage Rose, Rosa provincialis Mill., Herkunft: vermutlich Holland 1596 Zentifolie, Alte Rose rosa einmalblühend stark duftend, gute Schnittrose gut für die Rosenküche geeignet.
    Clusius verwendete 1601 den Begriff R. centifolia batavica - Batavia war die lateinische Bezeichnung für die Niederlande; Provence steht also nicht für die französische Region, sonden von den ehemaligen Provinzen Hollands. Clusius hat somit als Erster erkannt, dass es sich nicht um eine Form der Damaszenerrose handelte, sondern um eine neue Rose. Dies war eine Sensation! Linné hielt sie für eine Wildrosenart und gab ihr 1753 den Namen Rosa centifolia. 1768 beschrieb Miller die "Kohlrose" aufgrund der nicht eindeutigen Diagnose von Linné (Rosa centifolia) unter dem Namen Rosa provincialis, Provence-Rose, was von anderen Autoren der Zeit übernommen wurde. 1820 klärt Lindley den Irrtum von Miller auf; seit dieser Zeit heißt die Kohlrose wieder Rosa centifolia, wie schon bei Linné. Sie diente als dekoratives Motiv für alle möglichen Objekte vom Porzellan des Rokoko über Glückwunschkarten und Poesiealbumverse im Biedermeier, für Geschirr, Vasen und Stoffe.
    Rosa centifolia Foto Rusch

  39. Rosa centifolia minor, Rosa centifolia var. multiflora, Rosa normandica Dum. Cour. siehe Petite Hollande

  40. Rosa centifolia muscosa siehe Muscosa

  41. Rosa centifolia Parvifolia siehe 'Pompon de Bourgogne'

  42. Rosa chinensis Mutabilis siehe Mutabilis

  43. Rosa cinnamomea plena siehe Rosa majalis plena

  44. Rosa collina, Rosa x collina JACQ., Hügelrose, Hügel-Rose, Herkunft: Mitteleuropa 1799 Wildrose, rosa, kein Duft, einmalblühend, ovale, leuchtend rote Hagebutten

  45. Rosa collina fastigiata, Rosa X collina Jacq., Rosa gallica X Rosa corymbifera var. alba, Flat-flowered Hill Rose, Rosier Nivellé, Herkunft unbekannt vor 1815 Wildrose rosa, zu Weiß verblassend halbgefüllt starker Duft einmalblühend

  46. Rosa coryana, Rosa x coryana, Coryana, Rosa x coryana Hurst, Rosa macrophylla coryana, Cambridge Botanical Garden (GB) um 1926 Wildrose Strauchrose dunkelrosa mit goldgelben Staubgefäßen mild duftend einmalblühend farnartiges Laub verträgt Schatten.
    Coryana - Reginald Radcliffe Cory (1871-1934) gewidmet, einem reichen englischen Kaufmann, leidenschaftlichen Pflanzenliebhaber und Pflanzensammler. Er unterstützte großzügig Gartenbaubetriebe, die Royal Horticultural Society und den botanischen Garten in Cambridge, wo die Rose gefunden wurde. Der botanische Garten erwarb 1925 mit seiner Hilfe einen Teil der Tulpensammlung von William Dykes (1877–1925), dem verstorbenen Sekretär der Royal Horticultural Society und erhielt nach seinem Tod einen großen Teil seines Vermögens.

  47. Rosa corymbifera Borkh., Rosa colina, Rosa dumetorum, Rosier des Buissons, Rosa canina Schmidts Ideal, Buschrose, Russland 1838 Wildrose hellrosa einmalblühend leicht duftend toleriert Halbschatten. Wird als Unterlage verwendet.
    BezugsmöglichkeitRosa corymbifera Foto Schultheis

  48. Rosa corymbifera Laxa siehe Rosa Laxa
  49. Rosen-ABC

  50. Rosa damascena MILL., Rosa x damascena, Summer Damask, Sommer-Damaszener-Rose, Damask Rose, R. gallica damascena (Voss), R. calendarum (Borkhausen), Rosa polyanthos Roess., Rosa gallica var. damascena, Rosier de Damas, Double Red Damask Rose, Wildrose einmalblühend, stark duftend, viele Stacheln, 2,5 cm lange, borstige Hagebutten. Diese Art wird zur Gewinnung von Rosenöl kultiviert. Einmalblühend.
    Vermutlich nach der Stadt Damaskus (Damask-Rose) benannt, denn sie stammt aus dem fernen Osten. Die Verbreitung der Damaszenerrose ist lt. Stork Teil der Geschichte des französischen Kolonialismus. Diese Rose ist "Heilpflanze des Jahres" 2013. Wichtige Anwendungsgebiete des Damaszener-Rosenöls sind: Bronchitis, entzündete Haut, Geschwüre, Herzrasen, Depressionen sowie die Förderung der Genussfähigkeit im Allgemeinen und der Sinnlichkeit im Besonderen (Quelle).

  51. Rosa davidii Herkunft: China (Wilson) 1908 Wildrose, rosa einmalblühend würziger Duft, krugförmige, orangerote Hagebutten.

  52. Rosa davurica, Rosa dahurica Herkunft: Asien 1910 Wildrose, rosa einmalblühend leichter Duft, kleine ovale Hagebutten.

  53. Rosa dumalis Bechst., Rosa x dumalis, Rosa canina var. dumalis (Bechst.) Hayek, Rosa vosagiaca N.H.F.Desp., Rosa afzeliana, Rosa afzeliana Fr. ex Lilj., Rosa caesia glauca, Rosa elegentula Sennen, Rosa uriensis (Christ) Puget, Rosa caesia subsp glauca G.G.Graham & A.L.Primavesi, Vosagiaca, Blaugrüne Rose, Graugrüne Rose, Vogesenrose, Herkunft unbekannt, heimische Wildrose, Kletterrose, rosa, einmalblühend starker Wildrosenduft, fast stachellos, walzen- bis flaschenförmigen bis zu 3 cm langen Früchte ab September. Bevorzugt trockene bis frische, durchlässige Lehmböden mit relativ hohem Kalkgehalt und hohem Nährstoffgehalt, toleriert sogar noch lichten Schatten, sehr frosthart, windfest, gutes Vogelnährgehölz, sehr frosthart. Elternteil der "Vitaminbombe" PiRo 3.

  54. Rosa dupontii Desegl., Rosa x dupontii, Rosa nivea Dupontii, Dupont Rose, Snowbush, Herkunft: Europa 1817 wahrscheinlich Rosa gallica x Rosa moschata Alte Rose rosafarbene Knospen,später leicht rötlich überhaucht schneeweiß mit besonders auffallenden goldgelben Staubgefäßen einmalblühend (spät beginnend, mit gelegentlicher Nachblüte im Herbst) leicht duftend graugrünes Laub. Wenige große, runde orangefarbene Hagebutten, gute Schnittrose.
    Benannt nach André Du Pont.
    Rosa dupontii Foto Hilscher

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Aktualisiert am 02.10.2016